Posted by: Franzi | November 4, 2009

Gedanken zur Nacht

Der Mittagsschlaf war keine gute Idee. Jetzt bin ich nämlich hellwach und völlig überaktiv.

Und alles nur wegen Fritz. Der sitzt nämlich neben mir in Repertoirekunde Romantik, und heute war Schuberts Winterreise dran, interpretiert von Thomas Quasthoff, gucken wir auf der Leinwand als DVD – schnieke Technik. Und ich sag so zu Fritz: “Ich komm ja aus Detmold, da war der ja mal, und hat ein Jazzkonzert gegeben – der ist gaaaanz anders! Voll abgedreht und locker, nicht so endzeitmäßig drauf wie da.” Und weil er so begeistert davon war, dachte ich mir vorhin, ich müsste das eigentlich mal wieder hören. Hab ich ja schon voll lange als Aufnahme.

Und jetzt hops ich in der Küche rum, rocke auf meinem Schreibtischstuhl ab, tanze beim Abwaschen und finde, dass ich eigentlich mal diesen selbst-designbaren Starbucksbecher, den ich gestern in einem Anfall von Es-ist-Monatsanfang-ich-hab-wieder-Geld gekauft hab, dass ich den mal selbst designen könnte. Alles mit Thomas und Daniel zu Gast.

Gut nur, dass Sarah schon schläft und dass Tschaikowski nicht so komisch gucken kann, wie er vermtlich gerne würde. Er betreibt allerdings seine persönliche Art von Rebellion, indem er ungefähr den ganzen Inhalt seines Futternapfes in seinem Laufrad bunkert und dann rennt als gäbs kein Morgen. Hat was von Steinen in ‘ner Waschmaschine. Und gut, dass ich Kopfhörer hab, sonst würde Frau Dulfer von unten drunter™ wohl umfallen.

Hab ich erwähnt, dass ich morgen um halb 8 aufstehen muss, und von diesem Aktivitätsschub noch kein Ende in Sicht ist?

Posted by: Franzi | November 2, 2009

Oh nein.

Vorhin im Filmclub Vom Geist der Freiheit geguckt. Werde nie wieder unbekümmert irgendein Brahms-Stück oder irgendeine Rhapsody hören können… Warum musste sie auch unbedingt nackt sein?

Posted by: Franzi | November 2, 2009

Horoskop

“Also wirklich, Sie Ferkel. Dazu paßt Lakritz.”

Ups… Erwischt.

Posted by: Franzi | October 28, 2009

Dinge, für die man keine Männer braucht

Die Waschmaschine anschließen. Jetzt duschen gehn.

Posted by: Franzi | October 26, 2009

Gedanken, halbverdaut, hingeworfen

Nachdem ich gestern abend die Dr-House-Folge geguckt hab, in der ein Typ alles sagt, was ihm in den Sinn kommt, hab ich angefangen, mir drüber Gedanken zu machen… Und das ist irgendwie gar nicht gut.

Woher weiß ich denn, ob andere tatsächlich so von mir denken, wie sie’s sagen? Manchmal weiß man auch, dass Leute ehrlich zu einem sind, zum Beispiel, wenn sie einem sagen, dass das Referat nicht so toll war, wie alle anderen behaupten. Aber woher weiß ich denn, ob der NG das für mich empfindet, was zu empfinden er behauptet? Ob er wirklich nur lernen muss? Ich bin eifersüchtig und weiß nicht mal auf wen – und sowas nagt an mir und macht mir alles kaputt…

Ich geh den Hamster füttern.

Posted by: Franzi | October 25, 2009

Horoskop

“Mit Ihnen geht es rapide aufwärts, kein Wunder, es ist ja auch Ihre Jahreszeit. Die Jahreszeit, in der die Hirsche röhrend durch die Wälder ziehen und Sie dem Beispiel folgen, wenn auch leicht auf die Umwelt des Menschen angepaßt. Ihnen ist nach Spaß zumute, nach Liebelei und Ausgehen, nach Abenteuer und Eskapaden. Dazu paßt dieser gruselige Cocktail, den Sie immer schon einmal bestellen wollten.”

Na, da lass ich mich mal von der Woche überraschen. Ans Ausgehen hab ich gestern auch schon gedacht; und der gruselige Cocktail wird dann wohl eine Mischung aus dem “Alien”-Referat, schwitzigen Informatiker-Tanzanfänger-Händen und der Orchesterprobe.

Posted by: Franzi | October 14, 2009

Horoskop

“Eine Woche wie ein schöner Abend im Darkroom – überraschend, sexy und wild.” – Sagt Merlix.

Und mit wem? Meinem Stofftier? Meiner Mitbewohnerin? Die wird sich auch bedanken. Fernbeziehungen sind ja sowas von scheiße.

Posted by: Franzi | October 5, 2009

Und was sagt der Hamster?

Jetzt bin ich zum acht- oder neunzigsten Mal die 30 Stufen runter zum Auto gelaufen und wieder rauf, habe Teller, Gläser, Klappstühle, Bücher, Radios, Bettwäsche, Kissen, Bademäntel, Handtücher, Bettbezüge, einen Backpackerrucksack voll Kleidung, einen Notenständer und hundertdreiundfünfzig andere Sachen ins Auto geschleppt, und in den ganzen drei Stunden hat mich kein einziger Mensch gefragt, was ich da mache. Schade eigentlich, ich hätte so eine schöne Antwort auf “Ziehst Du um?” gehabt: “Nö, ich guck bloß alle Jubeljahre mal, ob alle meine Sachen noch ins Auto passen.”*

Wenigstens weiß ich jetzt, wie viel Miete ich an wen zahlen muss, wo ich den aus dem Internet ausgedruckten Meldeschein abgeben muss, und dass ich nur Strom, nicht aber Wasser bei den Stadtwerken anmelden muss, weil Wasser auf alle Personen im Haus umgelegt wird. Was ich schon rückschrittlich finde, weil ich dann ja die Duschexzesse meines Nachbarn finanzieren muss. Oh, Sekunde… Mein Nachbar ist Kiffer, der duscht nicht.

Und der Hamster? Tschaikowski, den ich bald in meiner Wohnung begrüßen darf, sagt derweil noch gar nichts (vielleicht “miep miep”, aber nicht zu mir), sondern guckt nur süß und lässt meine Vorfreude beträchtlich steigen.
Tschaikowski
Tschaikowski II
Und ja, der Name ist länger als das Tier. Und?

*
Alternativ, inspiriert durch Kirsten L.: “Nein, aber Tetris fordert mich nicht genug.”

Posted by: Franzi | October 5, 2009

Horoskop

Eigentlich glaub ich ja nicht dran, aber weil ich schon ahnen kann, wie’s wird, glaub ich Merlix einfach mal:

Eine Woche zum Anstrengen und Durchackern, zum Wegschaffen und Hintersichbringen. Muß ja auch mal sein.

Posted by: Franzi | September 24, 2009

Endlich.

Endlich ist die Sucherei vorbei, beendet von einem netten Makler und seiner ebenso netten, wenn auch ungleich geschäftiger wirkenden Chefin, die einer Freundin und mir zu einer traumhaften 2-Zimmer-Wohnung in Düsseldorf-Wersten verhalfen.

Und auf zwei Dinge freue ich mich ganz besonders: Auf das maßgeschneiderte Hochbett – und auf die Einlösung von #16, denn in der Wohnung darf ich ein Haustier halten.

Posted by: Franzi | September 21, 2009

I love autumn.

I love the colours of the trees, the crisp morning air, I love kicking the chestnuts along the streets. I love watching the kites in the sky and the squirrels in the trees. I love the rain, I love sitting at the window and watching the leaves flying by. I love the hot shower after getting wet and cold in the rain.

I love all those good summer memories.

Posted by: Franzi | September 13, 2009

Show me a garden…

… that’s bursting into life.

Kann es tatsächlich sein, dass man mit der Zeit einfach noch glücklicher wird, als man es vorher war? Das man das Gefühl hat, immer mehr zusammenzuwachsen und zusammenzugehören? Dass man den ganzen Tag damit verbringen kann, sich nah zu sein und dem anderen beim Schlafen zuzugucken? Das man sich sogar nachts um halb 4 wecken lässt?

Dass diese Beziehung, der man anfänglich kaum eine Chance gegeben hat, tatsächlich Potential hat?

Posted by: Franzi | September 1, 2009

Have you seen this book?

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Posted by: Franzi | August 30, 2009

Ist das so ‘ne Krankheit von Dir?

… fragte mein Freund mich neulich, als er mich schon wieder mit einem Buch in der Hand antraf.

Ja, das ist eine Krankheit. Ich hab eine Leseratte als Haustier, seit mich der Bücherwurm gebissen hat; schon seit etwa 15 Jahren, als ich mein erstes Wort (“Ausgang”) gelesen hab. Wiedererkannt wäre das bessere Wort. Seitdem habe ich, ich weiß nicht… Ganz sicher 500 Bücher gelesen, vermutlich mehr. Die meisten davon freiwillig, bis auf Emilia Galotti und Andorra. Aber, das gebe ich offen zu, ich lese freiwillig Reklam-Hefte. Und finde es toll, wenn ich Bücher richtig heftig zerlesen habe. Ist ein Zeichen von Zuneigung.
Mein Bücherregal beinhaltet derzeit zwar grade mal schlappe 65 Bücher, die meisten davon habe ich allerdings doppelt bis vielfach gelesen. Alle HarryPotter-Bände zum Beispiel. Die Bernstein-Trilogie. Moers gesammelte Bände. Dafür, ich schäme mich auch ein bisschen, habe ich Thomas Manns Erzählungen nach ein paar Seiten aus der Hand gelegt. Aber ich hole das nach.
Grundsätzlich verliere ich Lesezeichen. Deswegen hab ich auch nie so richtig schöne, selbstgemachte. Die kommen eh weg. Das letzte, von dem ich mich erinnern kann, es verloren zu haben, war eine Abschiedskarte von Alex’ Freundin, vor meiner Neuseelandreise: “Es ist nicht notwendig, verrückt zu sein. Aber es hilft.” Die habe ich im zweiten Eragon-Band vergessen, den ich dann der Stadtbücherei von Pakuranga, Neuseeland, vermacht hab. Das war dumm. Derzeit ist es eine Karte, die bei einem Geschenk meines Freundes lag.
Zu meiner allerneuesten Errungenschaft gibt es eine niedliche Anekdote. Finde ich, obwohl ich die Dumme bin. Da habe ich, auf den Hinweis eines Kollegen, bei Abebooks im Internet nach einer schönen alten Ausgabe von “Les Miserables” gesucht. Ich dachte mir: “Wenn es alt ist, und schön, ist es auch ein bisschen mehr Geld wert.” Ich fand dann tatsächlich eine schöne Version von 1900. So um den Dreh. Für grade mal 20 Euro. Genial!, dachte ich mir, und langte zu. Erst nach dem Bestellen kam mir in den Sinn, dass 20 Euro für so ein altes Buch aber ganz schön wenig Geld ist… Es kam an und war auf Französisch. Gut, dass hier irgendwo ein Wörterbuch rumfliegt. Und gut, dass mein derzeitiger Freund aus Papier auf Englisch ist. Wie alle Bücher ist auch die Twilight-Saga im Original einfach besser.
Warum mir das alles so in den Sinn kommt? Heute überkam mich der Wunsch, mal wieder Thornton Wilders “Iden des März” zu lesen. Und nach verzweifelter Suche im eigenen Zimmer, in denen der Brüder, in der “Kinder”-Bibliothek und der meiner Eltern hatte ich zwar sechs neue Bücher auf dem “Zu lesen”-Stapel, aber nicht das gesuchte. Ich weiß noch genau, wie es aussah, aber nicht mehr, wo es ist. Ei verbibsch!

Posted by: Franzi | August 29, 2009

Warum ich lieber Superman wäre.

Wenn ich Superman wäre, könnte ich die Welt retten. Das würde mich glücklich machen. Und andere. Und das wieder würde mich glücklich machen. Da wären andere bestimmt auch froh drum. Dann wäre alles besser. Aber ich bin nicht Superman. Ich kann die Welt nicht retten. Ich kann nicht das Leid anderer auf mich nehmen, sodass sie nicht mehr traurig sind.

Anders gesagt (bzw mit Hirschhausen): Lerne Waldhorn! Versuche, einen Mittelweg zu finden. Lass Dir Deine Entscheidungen nicht abnehmen, sondern geh sie selbst an. Und nimm das Leben mit Humor.

Nur: Ob das die anderen auch so sehen? Mit dem Humor?

Posted by: Franzi | August 25, 2009

Nachgedacht.

Dumm: Sich beim Computeranschreien den Arm verrenken.
Schlau: Endlich mal weniger Gedanken machen und sich entscheiden.
Erfreulich: Einen Negerkuss geschenkt bekommen. Und feststellen, dass man für Photoshop sogar einen Schokoriegel links liegen lässt.

Posted by: Franzi | August 19, 2009

Alles gehorcht dem Erfolg, sogar die Grammatik.

Das wusste schon Onkel Victor, und dabei ist der vor über 120 Jahren gestorben. Der saß vielleicht auch irgendwo in einer Gruppe von Leuten und dachte sich: “Es heißt ‘Sinn haben’, nicht ‘machen’!”, oder “… braucht nicht zu kommen…”
Oder was auch immer man damals verhunzt hat.
Und auf französisch natürlich.

Posted by: Franzi | August 18, 2009

Wehmut

So allmählich kommt Wehmut auf, weil ich Ende nächster Woche schon hier aufhöre. Dabei hab ich doch eben erst angefangen…

Dann werd ich sicher tausend Sachen vermissen.
Philipp, der immer so tut, als wäre er von mir genervt, insgeheim aber froh ist, mir die ganzen stupiden Aufgaben zuschieben zu können.
Booker-Karsten, der einfach irgendwie immer gut gelaunt ist und so laut und tief und ansteckend lacht, dass ich automatisch immer mitlachen muss.
Uwe, der zwar ein bisschen speziell, aber dafür sehr direkt ist. “Warum gehst Du mir eigentlich jeden Tag auf den Sack?!”
Angi, die jeden Kerl unter den Tisch trinkt und der ich auch schon mal mein Herz ausschütten kann.
Bercin, die bislang recht reserviert war und jetzt angefangen hat, mich anzulächeln, wenn ich vorbeigehe.
Und Bastian und Bastian und Wolfgang und Robert und Alex und Dörte.
Und Becci, die heute in der Wochenbesprechung aus den Zetteln ein Papierschiff baute und damit nach Panama fuhr. Leider ohne mich.

Nur die Wochenbesprechungen, die werd ich nicht vermissen. Und 1Live auch nicht.

Posted by: Franzi | August 18, 2009

WG gesucht

Wenn jemand eine WG in Regensburg kennt, die ein Zimmer zwischen etwa 12 und 17 Quadratmeter für bis zu 250€ zu vermieten hat, die im günstigsten Fall in Uninähe liegt…
… einfach mal melden.

Katja: Ja, da hab ich auch schon geguckt :) Hab auch eine WG gefunden, die ich mir bald angucken will. Und noch viel wichtiger: Die Tochter der einzigen Familie, die ich in Regensburg kenne, will in ihrer Heimatstadt studieren und würde mit mir in eine WG ziehen. Geilo!!!!!

Posted by: Franzi | August 13, 2009

Studium

Nun ist es raus, nun ist es amtlich, nun hab ich mich endlich entschieden: Regensburg ist die Stadt der Wünsche, die soll es sein zum Studium.
Manchmal schon gut, wenn man gesundheitsbedingt ein bisschen kürzertreten muss, dann haben die Gedanken Zeit, sich zu setzen und man kann die wirklich wichtigen Dinge in Angriff nehmen.
Und in vier Wochen bin ich dann eingeschriebene Studentin der Medienwissenschaften mit Musikwissenschaften und “Sprache und Kommunikation” als Nebenfächern.

Geht doch.

Posted by: Franzi | August 9, 2009

Entscheidungen…

Berlin oder Regensburg?

Posted by: Franzi | August 8, 2009

Infiziert.

Wenn man anfängt, auf anderer Leute Blogs den “Like”-Button zu suchen und seinen Freunden SMS schreibt wie: “Höre grade die Freischütz-Ouvertüre und denke an den Text: Mich packt Verzweiflung – kann ich gut nachvollziehen, nachdem Tag”, dann sollte man seinen Facebook-Konsum überdenken.
Auf der anderen Seite gibt es im Moment keinen anderen Weg, mit Kapila Kontakt zu halten. Und man kann Jan beim Phoniker-Nachtreffen so nett pieken… poken. Hauen? – Stupsen, Franzi.

PS: Wenn man sich die Nägel frisch lackiert hat, sollte man davon absehen, sich das Auge zu reiben. Aber gut, dass ich die Erfahrung schon vor ein paar Jahren man gemacht hab.

Posted by: Franzi | August 7, 2009

Freitag

Es ist Freitag, mein Praktikum ist zur Hälfte rum und keiner weiß es zu würdigen, weil keiner da ist.
Angi hat frei, Karsten hat frei, Basti ist einfach irgendwie nicht hier, EinsLive spielt die gleiche Scheißmusik wie immer, und ich kann nicht mal das machen, was ich machen sollte, weil das Programm kaputt ist.
Traurigerweise macht das Praktikum mich total fertig, so rein körperlich. Ich könnte schon wieder schlafen gehen, obwohl ich letzte Nacht wirklich viel und gut geschlafen hab, und das Phonikernachtreffen, auf das ich mich seit Monaten gefreut hab, kann mich auch nicht wirklich reizen. Am liebsten würde ich mich mit einem guten Buch in den Schaukelstuhl setzen, aber der muss leider noch fertig gemacht werden.
Aber in dreieinhalb Stunden ist Wochenende :)

Posted by: Franzi | August 4, 2009

Krank

Katja leidet an der berüchtigten Kiwi Flu, und mich hats auch schon erwischt. Da will ich, weil ich in Passau an der Uni angenommen wurde (ich werde nicht müde, das zu betonen), gucken, wie der NC überhaupt liegt und gebe prompt bei Google “Passau Medienwissenschaften NZ” ein.

Wie man da unten mit der Schweinegrippe umgeht, schreibt Ultru in der ihr einmaligen Art und Weise hier.

Posted by: Franzi | August 4, 2009

Halbzeit

Heute ist Halbzeit im Praktikum, das wurde mir erst so richtig bewusst, als Basti mich fragte, wie lange ich noch hier wäre.
Basti: “Franzi, wie lange bist Du noch hier?”
Ich: “Vier Wochen… Oh, hey Philipp, heute ist Halbzeit.”
Philipp: “Was?”
Ich: “Mein Praktikum. Ich bin vier Wochen hier und hab noch vier.”
Er: “Schon?”
Ich: “Was heißt hier schon? Immerhin beschwerst Du Dich immer wieder über mich, da müsste es Dir eigentlich viel länger vorkommen.”
Er: “Ach, ich beschwer mich über Dich?”

Ja, tut er. Wenngleich oft eher unterschwellig.
Basti: “Philipp, ‘n Kumpel von mir fragt, ob Du ‘nen Praktikant für ‘n ganzes Jahr nehmen würdest.”
Philipp: “Ein ganzes Jahr?! Ich mach schon nach acht Wochen schlapp, nach einem Jahr lande ich in der Forensischen!”

Aber eigentlich mögen wir uns, und heute bin ich gelobt worden (“Philipp, guck mal hier den Banner an, sieht scheiße aus, oder?” – “Nöh, ist super, aber zeigs vorher Karsten, nicht dass ders auf einmal in blau haben will.”) – ich auf jeden Fall fühl mich sehr wohl da. Außerdem wurde ich schon weitervermittelt.
Basti: “Franzi, willst Du nach dem Praktikum noch eins machen? Du würdest ganz viel Kaffee kochen und kopieren und durch die Gegend fahren. Und auf kleine Kinder aufpassen. Also eigentlich mehr so Nanny.”
Na, wenn ich was kann, dann das.

Posted by: Franzi | August 4, 2009

Übers Kinderhauen…

… hat Ultru heute geschrieben. Die wohnt schon seit einer Weile in Neuseeland und darf da auch wählen, deswegen wurde sie gefragt, ob sie findet, dass man ein Krimineller ist, wenn man Kinder als Teil der guten Erziehung haut.

Posted by: Franzi | August 3, 2009

Ich bin Bratscher.

So begann der Liborifestbesuch von sieben KJOlern – mit einem Sitzkreis direkt vor dem Paderborner Dom. “Ich bin Jan…” – “Hallo, Jan.” – “… und ich bin in dieser Selbsthilfegruppe, weil ich Bratscher bin.” Zum Glück war Jan nicht alleine, sondern hatte seine Kollegin Friederike dabei, die das ganze mit viel Humor nahm.
“Guck mal, da fliegt ‘ne Kuh!” – so oder so ähnlich wollte sie eine Omi von ihren Waffeln ablenken; an dem Stand mussten wir fast eine halbe Stunde warten, aber dafür waren sie sehr lecker. Neben besagten Waffeln gab es ungefähr eine Millionen andere Sachen zu essen, darunter Nudeln, Döner, Eis, Süßkram ohne Ende – heute ist Rohkosttag.
Libori hat natürlich noch mehr zu bieten als Essen und Karussels, zum Beispiel Schmuck und Glitzerzeug. Oder ‘n Kaffee. Und ganz am Ende das obligatorische Feuerwerk an den Paderquellen, schön untermalt mit dramatischer Musik. Das machte sogar wett, dass wir zwischendurch reichlich nass geworden sind, weil die Wettervorhersage für Paderborn einfach mal nicht die gleiche ist wie für Detmold. Und ich konnte mich nicht mal wehren, weil ich keine Regenjacke oder einen Schirm mithatte.
Persönliches Highlight war jedoch ein musikalisches Happening – wenn man mit Musikern unterwegs ist, kann man sich da eigentlich schonmal drauf einstellen. Wenn man dann noch zusammen in einer kleinen Kapelle steht, in der der Schall vervielfacht wird, ist es nicht weiter verwunderlich, dass alle, nachdem sie verzweifelt versucht haben, ein Lied anzustimmen, das alle kennen, dass also alle kollektiv in Gesumme ausbrechen. Mit zwei Bässen, zwei Altos und drei Sopranen geht das auch ganz gut, sogar Soli und Harmoniewechsel klappten völlig spontan und ungeübt. Und das mindestens 10 Minuten lang, bis wir schließlich auf C-Dur endeten.

Posted by: Franzi | July 28, 2009

Ohne (eigene) Worte

(Wenn ich Liebe probieren würde, dann würde sie wie Milchreis schmecken. Mit Erdbeeren.)

Posted by: Franzi | July 28, 2009

Things that make me happy

Even though life can be shit sometimes, there are things to cheer me up. Here are some of them.

Katja, Thomas and their self-made God Wölf.
Wölf: Make a wish.
Me: I wish knew where to study.
Wölf: Your world is open. You can go wherever you want. I will make you know. First make a list of your TOP 5 possible Universities. List for all of them 3 pros and contras. Just write down from the heart, dont push yourself to make a decision. Then flush the list down the toilet. Then eat something you really like. When you lie full and satisfied on your bed listen to your favorite song, close your eyes and choose the first University which comes into your mind beyond any logic and reason.

70-year-old grampas in the gym.
“Young man, you just lost your pills… Over there.” – “Oh, thank you! I just did that to see you smile at me.”

Grave-mooded ladies on the bike with a very special bell.

Lennart.
“I’m composing a concerto for flute and had to decide for a key… So, pam, pow! B flat major!”
“If there’s anything, just call me and I’ll sing Blackbird” on the guitar for you.”

Carsten.
Foto 2

Unexpected blasts of wind that tousle my hair.

Jamie Cullum.

Posted by: Franzi | July 28, 2009

Wie ich mir Freunde beim Praktikum mache…

… in drei leichten Schritten.

1. Sich über den Kaffee beschweren. (Karsten*: “Woah, der Rechner schneckt.” – “Ja, stimmt, der Kaffee schmeckt nicht.” – “Du Nase! Den hab ich gekocht!” – “Ups..”)
2. Den Philipp* ärgern. (Philipp: “Guck mal, ein Heiligenschein.” – “Der würde Karsten aber besser stehen.”)
3. Einfach mal nicht kommen. (“Ach, ich dachte, Du wärst heute nicht da, also bin ich auch nicht gekommen… Warste wohl doch da, ne?”)

Ich könnte auch mal bei 1Live anrufen und mich bewerben beim beschissensten Ferienjob überhaupt. Dann vergessen die mich wenigstens nicht.

*Karsten ist hier Booking-Chef, ein ganz ruhiger, lieber.
Philipp ist mein Praktikumsbetreuer und findet mich zu frech. Er droht dann immer damit, dass ich drei Wochen lang HTML programmieren müsste, aber ich umgeh das, indem ich ihn nach Hause fahre, wenn er nicht mehr darf, weil er seinen Geburtstag zu kräftig gefeiert hat.

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