Posted by: Franzi | November 21, 2009

Jajaja… Oder: Mein Geburtstag im Internet

Also, ich bin mir nicht ganz sicher, ob das irgendwie zusammenhängt; vielleicht lag es auch daran, dass ich letztes Jahr an meinem Geburtstag ein bisschen weiter weg war. Letztes Jahr, da hatte ich auf einer großen deutschen Internetplattform meinen Geburtstag nicht anzeigen lassen und kam auf genau eine Nachricht mit dem Inhalt “Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag”. (Mit derselben Person hatte ich aber ohnehin über Skype Kontakt, also zählt das eigentlich nicht mal.) Dieses Jahr hab ich das dann mal anzeigen lassen, sodass von Montag bis Freitag jeder meiner dortgenannten Freunde ein “Franzi hat am Freitag Geburtstag!” gemeldet bekam. Ich bin auf 33 Nachrichten gekommen. Hm.

Aber ich hab auch tolle Sachen bekommen. Eine Espressomaschine, Latte-Macchiato-Löffel und -Gläser dicke warme Socken, einen Tacho fürs Hamsterlaufrad und eine Netzstrumpfhose von meinem Patenonkel.

Posted by: Franzi | November 20, 2009

When I was your age…

Jetzt bin ich also 21, und mit Schrecken stelle ich fest, dass man mich jetzt in Schubladen stecken kann. Jetzt kann man sagen: “Sie ist Anfang 20.” Vorher war ich 20, und davor gab es sowieso noch keinen Überbegriff. (“Sie ist Ende 10.” Bitte.) Übrigens bin ich sehr dankbar dafür, dass der Begriff “Twen” als Abgrenzung von “Teeny” völlig außer Gebrauch geraten ist. Das lässt nämlich einen Spielraum von immerhin zehn Jahren zu, und “sie ist ein Twen” klingt noch älter, als wenn jemand sagt: “Sie ist Anfang 20.”

Mit dem Alter ist es ja das Gleiche wie mit Temperaturen und Kleidergrößen: Es gibt die echte Temperatur – und die gefühlte. Als ich 15 war, wurde ich für 17 gehalten. Als ich dann 17 war, wurde ich für 21 gehalten (“Und was studierst Du?”). Und als ich 19 war, wurde ich für 17 gehalten, allerdings auf einer Party mit wenig Beleuchtung. Habe ich wirklich schon so viele Falten? Ist mein Haarschnitt so aus der Mode? Wirke ich am Ende gar schon so vernünftig? Zu Hilfe.

Bleibt mir zu sagen, dass die letzten 20 Jahre (und die letzten eineinhalb besonders) sehr aufregend und interessant waren und dass ich nichts dagegen habe, wenn die nächsten 20 Jahre ähnlich werden. (Vielleicht.)

Posted by: Franzi | November 18, 2009

Ich bin krank.

Aber nicht zu krank. Ich kann immer noch Stromberg gucken, im Internet surfen, Schweinsgalopp hören und telefonieren. Eigentlich hab ich nur Husten. Und die Ausdauer eines Horst Schlämmer. Aber das (und die erhöhte Temperatur, die ich Montag noch hatte) hat den Arzt am Montag dazu gebracht, mich für den Rest der Woche krankzuschreiben. Okay, bis Donnerstag. Aber ich wäre Freitag sowieso in die Uni gegangen.

Das einzig Blöde: Ich bin vernünftig geworden. So vernünftig, dass ich morgen Abend nicht zu dem Konzert gehe, für das ich seit 3 Monaten Karten hab und auf das ich mich sehr gefreut hab. Auch blöd: Es findet sich einfach niemand, der die Karten haben will. Noch blöder: Freitag ist mein Geburtstag und ich wollte mit ein paar Leute Kaffee und Kuchen haben. Das wird aber nur verschoben, und Freitag kommen der Schatz und die Nachbarn zum Kaffeetrinken – und das Heidelberger Bruderherz zum Abendessen.

Es ist nicht alles schlecht :)

Posted by: Franzi | November 15, 2009

Morgen Schon

Ich habe nicht gelebt bis heut…
Seit ich Dich habe, habe ich etwas, woran ich mich festhalten kann, etwas, das mir Hoffnung für die Zukunft gibt.

… wie kann ich leben, wenn Du fort bist?
Umso schlimmer, dass die Zeit, die wir zusammen verbringen können, so kurz ist und wir uns nicht halb so oft sehen, wie ich mir wünsche.

Wieder einen Tag allein.
Und das viel zu viele Tage.

Schon morgen bist du furchtbar weit – …
Ich hab jetzt schon wieder Angst vor dem nächsten Wochenende, weil ich weiß, wie ich mich fühlen werde.

…wenn alles, was mir bleibt, dein Wort ist?
Gegen Kopfkirmes kann nun mal keiner an.

Halt mich fest und glaub an mich.
Ja, das tust Du, und Du bist unheimlich gut darin, mir die Kraft und Zuversicht zu geben, die ich brauche, um irgendwie durch die Woche zu kommen, um bis zum nächsten Wochenende zu überleben.

Du fehlst mir so. Danke, danke, danke für die letzten sechs Monate.

Posted by: Franzi | November 14, 2009

Horoskop

“Sie gehen nach wie vor als Wochengewinner durch – und es ist ganz gewiß eine der besten Wochen des Jahres, um so etwas zu lesen. Wenn Sie das bezweifeln, sehen Sie einfach mal entspannt den anderen zu. Dann werden Sie es schon merken.”

Natürlich. Ich hab ja auch bald Geburtstag.

Posted by: Franzi | November 8, 2009

Horoskop

“Alles super. Wir empfehlen dazu Astrid Lindgren: Wir Kinder aus Bullerbü. Sie kleines Sonnenscheinchen.”

Hm, Sonnenscheinchen. Ich weiß ja nicht. Sonntag Abende zumindest sind immer ekelhaft, weil ich wieder alleine bin, Sarah schläft und Tschaikowski sein Häuschen aufräumt. Das Wochenende ist mal wieder vorbei, es war ruhig und entspannt wie lange nicht mehr und jetzt geht die Uni wieder los. Ich bin fast ein bisschen fasziniert davon, dass ich Sonntag Abende immer noch so sehr hasse wie ganz zu Anfang des Studiums; das liegt vor allem auch daran, dass ich nach so schönen Wochenenden den NG wieder verlassen und in meiner Butze bleiben muss. Aber es wird jede Woche ein bisschen besser, und irgendwann werde ich hoffentlich auch ins Bett gehen können, ohne es ewig rauszuschieben, weil ich weiß, dass ich graue Gedanken haben werde, wenn ich erstmal liege.

Posted by: Franzi | November 4, 2009

Gedanken zur Nacht

Der Mittagsschlaf war keine gute Idee. Jetzt bin ich nämlich hellwach und völlig überaktiv.

Und alles nur wegen Fritz. Der sitzt nämlich neben mir in Repertoirekunde Romantik, und heute war Schuberts Winterreise dran, interpretiert von Thomas Quasthoff, gucken wir auf der Leinwand als DVD – schnieke Technik. Und ich sag so zu Fritz: “Ich komm ja aus Detmold, da war der ja mal, und hat ein Jazzkonzert gegeben – der ist gaaaanz anders! Voll abgedreht und locker, nicht so endzeitmäßig drauf wie da.” Und weil er so begeistert davon war, dachte ich mir vorhin, ich müsste das eigentlich mal wieder hören. Hab ich ja schon voll lange als Aufnahme.

Und jetzt hops ich in der Küche rum, rocke auf meinem Schreibtischstuhl ab, tanze beim Abwaschen und finde, dass ich eigentlich mal diesen selbst-designbaren Starbucksbecher, den ich gestern in einem Anfall von Es-ist-Monatsanfang-ich-hab-wieder-Geld gekauft hab, dass ich den mal selbst designen könnte. Alles mit Thomas und Daniel zu Gast.

Gut nur, dass Sarah schon schläft und dass Tschaikowski nicht so komisch gucken kann, wie er vermtlich gerne würde. Er betreibt allerdings seine persönliche Art von Rebellion, indem er ungefähr den ganzen Inhalt seines Futternapfes in seinem Laufrad bunkert und dann rennt als gäbs kein Morgen. Hat was von Steinen in ‘ner Waschmaschine. Und gut, dass ich Kopfhörer hab, sonst würde Frau Dulfer von unten drunter™ wohl umfallen.

Hab ich erwähnt, dass ich morgen um halb 8 aufstehen muss, und von diesem Aktivitätsschub noch kein Ende in Sicht ist?

Posted by: Franzi | November 2, 2009

Oh nein.

Vorhin im Filmclub Vom Geist der Freiheit geguckt. Werde nie wieder unbekümmert irgendein Brahms-Stück oder irgendeine Rhapsody hören können… Warum musste sie auch unbedingt nackt sein?

Posted by: Franzi | November 2, 2009

Horoskop

“Also wirklich, Sie Ferkel. Dazu paßt Lakritz.”

Ups… Erwischt.

Posted by: Franzi | October 28, 2009

Dinge, für die man keine Männer braucht

Die Waschmaschine anschließen. Jetzt duschen gehn.

Posted by: Franzi | October 26, 2009

Gedanken, halbverdaut, hingeworfen

Nachdem ich gestern abend die Dr-House-Folge geguckt hab, in der ein Typ alles sagt, was ihm in den Sinn kommt, hab ich angefangen, mir drüber Gedanken zu machen… Und das ist irgendwie gar nicht gut.

Woher weiß ich denn, ob andere tatsächlich so von mir denken, wie sie’s sagen? Manchmal weiß man auch, dass Leute ehrlich zu einem sind, zum Beispiel, wenn sie einem sagen, dass das Referat nicht so toll war, wie alle anderen behaupten. Aber woher weiß ich denn, ob der NG das für mich empfindet, was zu empfinden er behauptet? Ob er wirklich nur lernen muss? Ich bin eifersüchtig und weiß nicht mal auf wen – und sowas nagt an mir und macht mir alles kaputt…

Ich geh den Hamster füttern.

Posted by: Franzi | October 25, 2009

Horoskop

“Mit Ihnen geht es rapide aufwärts, kein Wunder, es ist ja auch Ihre Jahreszeit. Die Jahreszeit, in der die Hirsche röhrend durch die Wälder ziehen und Sie dem Beispiel folgen, wenn auch leicht auf die Umwelt des Menschen angepaßt. Ihnen ist nach Spaß zumute, nach Liebelei und Ausgehen, nach Abenteuer und Eskapaden. Dazu paßt dieser gruselige Cocktail, den Sie immer schon einmal bestellen wollten.”

Na, da lass ich mich mal von der Woche überraschen. Ans Ausgehen hab ich gestern auch schon gedacht; und der gruselige Cocktail wird dann wohl eine Mischung aus dem “Alien”-Referat, schwitzigen Informatiker-Tanzanfänger-Händen und der Orchesterprobe.

Posted by: Franzi | October 14, 2009

Horoskop

“Eine Woche wie ein schöner Abend im Darkroom – überraschend, sexy und wild.” – Sagt Merlix.

Und mit wem? Meinem Stofftier? Meiner Mitbewohnerin? Die wird sich auch bedanken. Fernbeziehungen sind ja sowas von scheiße.

Posted by: Franzi | October 5, 2009

Und was sagt der Hamster?

Jetzt bin ich zum acht- oder neunzigsten Mal die 30 Stufen runter zum Auto gelaufen und wieder rauf, habe Teller, Gläser, Klappstühle, Bücher, Radios, Bettwäsche, Kissen, Bademäntel, Handtücher, Bettbezüge, einen Backpackerrucksack voll Kleidung, einen Notenständer und hundertdreiundfünfzig andere Sachen ins Auto geschleppt, und in den ganzen drei Stunden hat mich kein einziger Mensch gefragt, was ich da mache. Schade eigentlich, ich hätte so eine schöne Antwort auf “Ziehst Du um?” gehabt: “Nö, ich guck bloß alle Jubeljahre mal, ob alle meine Sachen noch ins Auto passen.”*

Wenigstens weiß ich jetzt, wie viel Miete ich an wen zahlen muss, wo ich den aus dem Internet ausgedruckten Meldeschein abgeben muss, und dass ich nur Strom, nicht aber Wasser bei den Stadtwerken anmelden muss, weil Wasser auf alle Personen im Haus umgelegt wird. Was ich schon rückschrittlich finde, weil ich dann ja die Duschexzesse meines Nachbarn finanzieren muss. Oh, Sekunde… Mein Nachbar ist Kiffer, der duscht nicht.

Und der Hamster? Tschaikowski, den ich bald in meiner Wohnung begrüßen darf, sagt derweil noch gar nichts (vielleicht “miep miep”, aber nicht zu mir), sondern guckt nur süß und lässt meine Vorfreude beträchtlich steigen.
Tschaikowski
Tschaikowski II
Und ja, der Name ist länger als das Tier. Und?

*
Alternativ, inspiriert durch Kirsten L.: “Nein, aber Tetris fordert mich nicht genug.”

Posted by: Franzi | October 5, 2009

Horoskop

Eigentlich glaub ich ja nicht dran, aber weil ich schon ahnen kann, wie’s wird, glaub ich Merlix einfach mal:

Eine Woche zum Anstrengen und Durchackern, zum Wegschaffen und Hintersichbringen. Muß ja auch mal sein.

Posted by: Franzi | September 24, 2009

Endlich.

Endlich ist die Sucherei vorbei, beendet von einem netten Makler und seiner ebenso netten, wenn auch ungleich geschäftiger wirkenden Chefin, die einer Freundin und mir zu einer traumhaften 2-Zimmer-Wohnung in Düsseldorf-Wersten verhalfen.

Und auf zwei Dinge freue ich mich ganz besonders: Auf das maßgeschneiderte Hochbett – und auf die Einlösung von #16, denn in der Wohnung darf ich ein Haustier halten.

Posted by: Franzi | September 21, 2009

I love autumn.

I love the colours of the trees, the crisp morning air, I love kicking the chestnuts along the streets. I love watching the kites in the sky and the squirrels in the trees. I love the rain, I love sitting at the window and watching the leaves flying by. I love the hot shower after getting wet and cold in the rain.

I love all those good summer memories.

Posted by: Franzi | September 13, 2009

Show me a garden…

… that’s bursting into life.

Kann es tatsächlich sein, dass man mit der Zeit einfach noch glücklicher wird, als man es vorher war? Das man das Gefühl hat, immer mehr zusammenzuwachsen und zusammenzugehören? Dass man den ganzen Tag damit verbringen kann, sich nah zu sein und dem anderen beim Schlafen zuzugucken? Das man sich sogar nachts um halb 4 wecken lässt?

Dass diese Beziehung, der man anfänglich kaum eine Chance gegeben hat, tatsächlich Potential hat?

Posted by: Franzi | September 1, 2009

Have you seen this book?

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Posted by: Franzi | August 30, 2009

Ist das so ‘ne Krankheit von Dir?

… fragte mein Freund mich neulich, als er mich schon wieder mit einem Buch in der Hand antraf.

Ja, das ist eine Krankheit. Ich hab eine Leseratte als Haustier, seit mich der Bücherwurm gebissen hat; schon seit etwa 15 Jahren, als ich mein erstes Wort (“Ausgang”) gelesen hab. Wiedererkannt wäre das bessere Wort. Seitdem habe ich, ich weiß nicht… Ganz sicher 500 Bücher gelesen, vermutlich mehr. Die meisten davon freiwillig, bis auf Emilia Galotti und Andorra. Aber, das gebe ich offen zu, ich lese freiwillig Reklam-Hefte. Und finde es toll, wenn ich Bücher richtig heftig zerlesen habe. Ist ein Zeichen von Zuneigung.
Mein Bücherregal beinhaltet derzeit zwar grade mal schlappe 65 Bücher, die meisten davon habe ich allerdings doppelt bis vielfach gelesen. Alle HarryPotter-Bände zum Beispiel. Die Bernstein-Trilogie. Moers gesammelte Bände. Dafür, ich schäme mich auch ein bisschen, habe ich Thomas Manns Erzählungen nach ein paar Seiten aus der Hand gelegt. Aber ich hole das nach.
Grundsätzlich verliere ich Lesezeichen. Deswegen hab ich auch nie so richtig schöne, selbstgemachte. Die kommen eh weg. Das letzte, von dem ich mich erinnern kann, es verloren zu haben, war eine Abschiedskarte von Alex’ Freundin, vor meiner Neuseelandreise: “Es ist nicht notwendig, verrückt zu sein. Aber es hilft.” Die habe ich im zweiten Eragon-Band vergessen, den ich dann der Stadtbücherei von Pakuranga, Neuseeland, vermacht hab. Das war dumm. Derzeit ist es eine Karte, die bei einem Geschenk meines Freundes lag.
Zu meiner allerneuesten Errungenschaft gibt es eine niedliche Anekdote. Finde ich, obwohl ich die Dumme bin. Da habe ich, auf den Hinweis eines Kollegen, bei Abebooks im Internet nach einer schönen alten Ausgabe von “Les Miserables” gesucht. Ich dachte mir: “Wenn es alt ist, und schön, ist es auch ein bisschen mehr Geld wert.” Ich fand dann tatsächlich eine schöne Version von 1900. So um den Dreh. Für grade mal 20 Euro. Genial!, dachte ich mir, und langte zu. Erst nach dem Bestellen kam mir in den Sinn, dass 20 Euro für so ein altes Buch aber ganz schön wenig Geld ist… Es kam an und war auf Französisch. Gut, dass hier irgendwo ein Wörterbuch rumfliegt. Und gut, dass mein derzeitiger Freund aus Papier auf Englisch ist. Wie alle Bücher ist auch die Twilight-Saga im Original einfach besser.
Warum mir das alles so in den Sinn kommt? Heute überkam mich der Wunsch, mal wieder Thornton Wilders “Iden des März” zu lesen. Und nach verzweifelter Suche im eigenen Zimmer, in denen der Brüder, in der “Kinder”-Bibliothek und der meiner Eltern hatte ich zwar sechs neue Bücher auf dem “Zu lesen”-Stapel, aber nicht das gesuchte. Ich weiß noch genau, wie es aussah, aber nicht mehr, wo es ist. Ei verbibsch!

Posted by: Franzi | August 29, 2009

Warum ich lieber Superman wäre.

Wenn ich Superman wäre, könnte ich die Welt retten. Das würde mich glücklich machen. Und andere. Und das wieder würde mich glücklich machen. Da wären andere bestimmt auch froh drum. Dann wäre alles besser. Aber ich bin nicht Superman. Ich kann die Welt nicht retten. Ich kann nicht das Leid anderer auf mich nehmen, sodass sie nicht mehr traurig sind.

Anders gesagt (bzw mit Hirschhausen): Lerne Waldhorn! Versuche, einen Mittelweg zu finden. Lass Dir Deine Entscheidungen nicht abnehmen, sondern geh sie selbst an. Und nimm das Leben mit Humor.

Nur: Ob das die anderen auch so sehen? Mit dem Humor?

Posted by: Franzi | August 25, 2009

Nachgedacht.

Dumm: Sich beim Computeranschreien den Arm verrenken.
Schlau: Endlich mal weniger Gedanken machen und sich entscheiden.
Erfreulich: Einen Negerkuss geschenkt bekommen. Und feststellen, dass man für Photoshop sogar einen Schokoriegel links liegen lässt.

Posted by: Franzi | August 19, 2009

Alles gehorcht dem Erfolg, sogar die Grammatik.

Das wusste schon Onkel Victor, und dabei ist der vor über 120 Jahren gestorben. Der saß vielleicht auch irgendwo in einer Gruppe von Leuten und dachte sich: “Es heißt ‘Sinn haben’, nicht ‘machen’!”, oder “… braucht nicht zu kommen…”
Oder was auch immer man damals verhunzt hat.
Und auf französisch natürlich.

Posted by: Franzi | August 18, 2009

Wehmut

So allmählich kommt Wehmut auf, weil ich Ende nächster Woche schon hier aufhöre. Dabei hab ich doch eben erst angefangen…

Dann werd ich sicher tausend Sachen vermissen.
Philipp, der immer so tut, als wäre er von mir genervt, insgeheim aber froh ist, mir die ganzen stupiden Aufgaben zuschieben zu können.
Booker-Karsten, der einfach irgendwie immer gut gelaunt ist und so laut und tief und ansteckend lacht, dass ich automatisch immer mitlachen muss.
Uwe, der zwar ein bisschen speziell, aber dafür sehr direkt ist. “Warum gehst Du mir eigentlich jeden Tag auf den Sack?!”
Angi, die jeden Kerl unter den Tisch trinkt und der ich auch schon mal mein Herz ausschütten kann.
Bercin, die bislang recht reserviert war und jetzt angefangen hat, mich anzulächeln, wenn ich vorbeigehe.
Und Bastian und Bastian und Wolfgang und Robert und Alex und Dörte.
Und Becci, die heute in der Wochenbesprechung aus den Zetteln ein Papierschiff baute und damit nach Panama fuhr. Leider ohne mich.

Nur die Wochenbesprechungen, die werd ich nicht vermissen. Und 1Live auch nicht.

Posted by: Franzi | August 18, 2009

WG gesucht

Wenn jemand eine WG in Regensburg kennt, die ein Zimmer zwischen etwa 12 und 17 Quadratmeter für bis zu 250€ zu vermieten hat, die im günstigsten Fall in Uninähe liegt…
… einfach mal melden.

Katja: Ja, da hab ich auch schon geguckt :) Hab auch eine WG gefunden, die ich mir bald angucken will. Und noch viel wichtiger: Die Tochter der einzigen Familie, die ich in Regensburg kenne, will in ihrer Heimatstadt studieren und würde mit mir in eine WG ziehen. Geilo!!!!!

Posted by: Franzi | August 13, 2009

Studium

Nun ist es raus, nun ist es amtlich, nun hab ich mich endlich entschieden: Regensburg ist die Stadt der Wünsche, die soll es sein zum Studium.
Manchmal schon gut, wenn man gesundheitsbedingt ein bisschen kürzertreten muss, dann haben die Gedanken Zeit, sich zu setzen und man kann die wirklich wichtigen Dinge in Angriff nehmen.
Und in vier Wochen bin ich dann eingeschriebene Studentin der Medienwissenschaften mit Musikwissenschaften und “Sprache und Kommunikation” als Nebenfächern.

Geht doch.

Posted by: Franzi | August 9, 2009

Entscheidungen…

Berlin oder Regensburg?

Posted by: Franzi | August 8, 2009

Infiziert.

Wenn man anfängt, auf anderer Leute Blogs den “Like”-Button zu suchen und seinen Freunden SMS schreibt wie: “Höre grade die Freischütz-Ouvertüre und denke an den Text: Mich packt Verzweiflung – kann ich gut nachvollziehen, nachdem Tag”, dann sollte man seinen Facebook-Konsum überdenken.
Auf der anderen Seite gibt es im Moment keinen anderen Weg, mit Kapila Kontakt zu halten. Und man kann Jan beim Phoniker-Nachtreffen so nett pieken… poken. Hauen? – Stupsen, Franzi.

PS: Wenn man sich die Nägel frisch lackiert hat, sollte man davon absehen, sich das Auge zu reiben. Aber gut, dass ich die Erfahrung schon vor ein paar Jahren man gemacht hab.

Posted by: Franzi | August 7, 2009

Freitag

Es ist Freitag, mein Praktikum ist zur Hälfte rum und keiner weiß es zu würdigen, weil keiner da ist.
Angi hat frei, Karsten hat frei, Basti ist einfach irgendwie nicht hier, EinsLive spielt die gleiche Scheißmusik wie immer, und ich kann nicht mal das machen, was ich machen sollte, weil das Programm kaputt ist.
Traurigerweise macht das Praktikum mich total fertig, so rein körperlich. Ich könnte schon wieder schlafen gehen, obwohl ich letzte Nacht wirklich viel und gut geschlafen hab, und das Phonikernachtreffen, auf das ich mich seit Monaten gefreut hab, kann mich auch nicht wirklich reizen. Am liebsten würde ich mich mit einem guten Buch in den Schaukelstuhl setzen, aber der muss leider noch fertig gemacht werden.
Aber in dreieinhalb Stunden ist Wochenende :)

Posted by: Franzi | August 4, 2009

Krank

Katja leidet an der berüchtigten Kiwi Flu, und mich hats auch schon erwischt. Da will ich, weil ich in Passau an der Uni angenommen wurde (ich werde nicht müde, das zu betonen), gucken, wie der NC überhaupt liegt und gebe prompt bei Google “Passau Medienwissenschaften NZ” ein.

Wie man da unten mit der Schweinegrippe umgeht, schreibt Ultru in der ihr einmaligen Art und Weise hier.

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