Posted by: Franzi | November 15, 2011

Important

My time at university is almost over, and I’ll finish my cultural studies with a bachelor thesis about travelling and backpacking, how “we” see the world we travel in… Including a section about blogs.

Now, since blogging is really popular, I won’t be able to read all of them. Would you do me a favour? Name blogs about travelling that you read and/or enjoy and, if you feel like it, tell me why. And please, please share with your friends. Thanks :)


Da ich ja demnächst mein kulturwissenschaftliches Studium hier mit einer Bachelorarbeit beenden werde, brauche ich mal eben eure Hilfe. Es soll in dieser Arbeit um Reisende und Backpacker gehen, wie sie die Welt wahrnehmen und so weiter. Mit dazu soll ein Kapitel über Reiseblogs.

Jetzt kommt ihr ins Spiel: Nennt mir Reiseblogs, die euch besonders gut gefallen und sagt mir am liebsten auch noch, warum das so ist. Und sagts allen weiter! Danke :)

Posted by: Franzi | July 24, 2010

Blaue Flecke

Vor ein paar Tagen wurde bei mir eine Thrombozytopenie diagnostiziert. Klingt gefährlich, hab ich aber schon eine ganze Weile, und bislang bin ich daran nicht gestorben. Thrombozytopenie ist ein Mangel an Blutplättchen, was dann dazu führt, dass Blut langsamer gerinnt und man schneller blaue Flecke bekommt. Das wurde wohl schonmal direkt nach der Geburt diagnostiziert, und ist darüberhinaus erblich bedingt. Jetzt, wo ich so drüber nachdenke, hatte meine Mutter wirklich immer schon die schönsten und vielfarbigsten Flecke, Blutergüsse und Quetschungen in der Familie.

Eigentlich ist die Geschichte zu der Diagnose fast lustig. Da hatte ich irgendwann mal rausgefunden, dass ich weniger Nasenbluten hab, wenn ich regelmäßig Blutspenden gehe. Meine Freunde lachten mich aus, als ich meinte, dass ich vielleicht einfach zu viel Blut in den Adern hätte, und wenn das kontrolliert abgelassen würde, würde das Nasenbluten von alleine weggehen. Neulich war ich dann das erste Mal Blutspenden hier in Düsseldorf, und anders als in Detmold wird das Blut da richtig untersucht – eben auch auf den Thrombowert. Morgens dachte ich noch arglos, “man, hast Du viele blaue Flecke in letzter Zeit”, schwupps war zwei Stunden später der Brief mit dem Befund da. Wenn man einmal weiß, dass man zum Bluten neigt, misst man jedem blauen Fleck (heute morgen hatte ich gleich zwei neue), jeder Wunde, jedem Zahnfleischbluten beim Zähneputzen gleich viel mehr Bedeutung bei.

Man soll sowas ja auch nicht googeln. Wirklich nicht. Was ich alles haben könnte! Da reichen die Hintergründe von falscher Lagerung der Blutprobe über eine Grippe, Antikörperreaktionen bis hin zu Leukämie. Hurra! Wie gesagt, man soll das nicht googeln. Jetzt hab ich demnächst ‘nen Termin für ein großes Blutbild und dann kann ich den Kram (laut Papa) getrost in mein Hinterstübchen schieben.

Aber wenn ich dann Tips sehe wie “Blaue Flecke selber machen”, da läufts mir den Rücken runter. Wer will denn sowas? Narben machen Helden, ja. Blaue Flecke haben nur Idioten. Neulich hatte ich (nach der Blutspende übrigens) innerhalb von 12 Stunden zwei mal Nasenbluten. Einmal war ich gegen das Bett gelaufen, einmal gegen die Dusche.

Posted by: Franzi | May 18, 2010

Not the nine o’clock news…

My Lord Mayor… My Lady Mayoress… My Lords, Ladies, Gentlemen, and members of the press, there comes a time when we must all stand up and be counted. I am standing up now, and can be counted.

One! And, with an election pending, ‘one’s are about to become singularly important. Because Britain is facing the gravest constitutional crisis… since 1380! And, you know, many of us still remember the dark days! And if we’re going to prevent the lights going out on our lives once more, we must ask ourselves crucial questions!

Where are we? How did we get here? Why did we come? Where do we want to go? How do we want to get to where we want to go? How far do we have to go before we get to where we want to be? How would we know where we were when we got there? HAVE WE GOT A MAP?

But surely, surely you can see my point. ‘Cos what I’m talking about is life. Because life is one of those things, isn’t it, that… that most of us find it very difficult to avoid. In the words… in the words of David Dimbleby, “life is uncertain”. My life certainly has a certain uncertaincy about it. And I’m certain that yours does to, and with your uncertaincy, and my uncertaincy, there’s certainly a certain degree of uncertaincy about… of that we can be… quite sure…

So, as a party we must not be frightened. And we must be prepared for this fight. It is easier for a rich man to pass through the eye of a needle, than it is for a camel to…

…that it is for a camel to. Because we don’t want to end up, do we, like the blind man, in the dark room, looking for the black cat… that isn’t there! Goodnight, thank you very much.

Posted by: Franzi | May 18, 2010

“Der Schatten des Windes”

“Das Fernsehen, mein lieber Daniel, ist der Antichrist, und ich sage Ihnen, es werden drei oder vier Generationen genügen, bis die Leute nicht einmal mehr selbstständig furzen können und der Mensch in die Höhle, in die mittelalterliche Barbarei und in einen Schwachsinn zurückfällt, den schon die Nacktschnecke im Pleistozän überwunden hat. Diese Welt wird nicht von Atombomben zerstört werden, wie uns die Zeitungen weismachen wollen, sondern sie wird sich totlachen, wird an Banalität zugrunde gehen, weil sie aus allem einen Witz machen, einen schlechten noch dazu.”

Fermín Romero de Torres in: “Die Schatten des Windes”, von Carlos Ruiz Zafón

Posted by: Franzi | May 13, 2010

Dusseldork

Es ist schon nicht mehr peinlich, aber es ist irgendwie lächerlich.

Ich, die ich ja immer paranoid noch mal einen Blick zurück werfe, wenn ich aus der Bahn aussteige und die mit ihrer Klarinette schon in Neuseeland war und das Instrument, das ich mittlerweile seit 10 Jahren mein Eigen nenne – dass ich meine Klarinette in der Bahn vergesse. Und das erst nach vier Stunden merke.

Die Instrumentenversicherung, die zum Glück besteht, wurde eher im Sinne der Geige meines Bruders abgeschlossen, kommt mir da hoffentlich zugute, aber es ist schon komisch, auf dem Leihinstrument zu spielen, auch wenns das gleiche Modell ist.

Wahrscheinlich krieg ich meine Klarinette in fünf oder acht Wochen über Ebay zurück…

Posted by: Franzi | May 11, 2010

“Unser KJO, das jetzt JPO heißt.”

Kreisjugendsinfonieorchester Herford ist aber auch ein dämlicher Name. Bis man den beim Flyer-Verteilen ausgesprochen hat, ist das potenzielle Opfer weg – oder eingeschlafen. Deswegen heißen wir jetzt Junge Philharmonie OWL und haben auch ein neues Logo. Schicke Sache!

Ich freu mich auch schon ungemein darauf, die ganzen Leute dieses Jahr wiederzusehen.
Und auf die ganzen blöden Sprüche. “Helen, was liest’n Du da? ‘Hochbegabung für Dummies’?”
Und auf die Bratscherwitz-Strichliste. “Bratsche ist wie Klopapier! Die erste Lage ist griffig, die zweite dünn, die dritte kaum wahrnehmbar und die vierte beschissen.”
Und auf die Musik. “Deng, de-ke-te de-ke-te, peng!”
Nur aufs Üben, da freu ich mich nicht so drauf…

Posted by: Franzi | April 29, 2010

Heimkehr

Heute hatte ich mal meine Fünf Minuten, was aber auch nötig war.

Heute vor einem Jahr bin ich aus Neuseeland wiedergekommen, und die acht Monate, vor allem aber die letzten zwei, die diesem Ereignis vorausgingen, waren ganz schön spannend. Aufregend, könnte man auch sagen. Interessant. Traumhaft, bunt, liebenswert. Alles, außer langweilig. Und jetzt bin ich wieder hier und sitze am Rhein und kann kaum fassen, dass tatsächlich ein Jahr um ist und ich so lange so weit weg war.

Deswegen musste ich heute mal ‘nen Rappel kriegen und mich aufregen und zumindest innerlich auch ein bisschen weinen, denn eigentlich will ich schon ganz gerne zurück. Aber bekanntermaßen ist das Leben ja zu kurz, um irgendwas zu bereuen, deswegen halt ich meine Klappe und freu mich, dass ich überhaupt da war. Und dass es so toll war. Und aufregend. Und bunt. Und…

Posted by: Franzi | April 14, 2010

Stöckchen

In Zeiten von Facebook, Dingens-VZ und generellem virtuellem Psychoexhibitionismus hat Markus jetzt auch noch ein Stöckchen geworfen.

# Coke oder Pepsi? – Weder noch.
# Tee oder Kaffee? – Kaffee. Eindeutig.
# Chips oder Schokolade? – Beides.
# Sommer oder Winter? – Sommer! Sommer! Sommer!
# englisch oder amerikanisch? – Traditionell: Englisch
# Filme oder Serien? – Serien! Auch wenn die beste aller solcher jetzt in der finalen Staffel ist…
# Rosen oder Nelken? – Welkt eh alles. Aber wenn, dann Rosen.
# Blau oder Grün? – Grün!
# Rot oder Rosa? – Rot, doofe Frage. Bei den Haaren…
# Gold oder Silberschmuck? – Gold.
# Hund oder Katze? – Hamster. -> Katze.
# Meer oder Berge? – Meeeeee(h)r.
# Norden oder Süden? – Süden.
# Kochen oder Backen? – Hauptsache essen… Lieber backen.
# Heimat oder Fremde? – Fremde!
# shoppen oder essen gehen? – Shoppen. Doofe Frage.
# Sonne oder Regen? – Sonne!
# Geographie oder Geschichte? – Geschichte rult.
# E-mails oder Briefe? – Briefe. Klassisch.
# Fisch oder Fleisch? – Weder noch. Der Hamster und ich, wir sind Vegetarier.
# Nudeln oder Kartoffel? – Nudel.
# schwimmen oder wandern? – Wandern, für mich selbst höchst erstaunlich.
# Rock-oder Popmusik? – Klassik. -> Pop.
# Karo oder Streifen? – Streifen. Längs machen die sogar noch schlank.
# Elvis Presley oder Michael Jackson? – Tschaikowski. Oh, Sekunde, der hat nicht gesungen… Elvis.
# Actionfilme oder Science Fiction? – Science Fiction. Obwohl es auch gute Actionfilme gibt.
# America oder Canada? – Canada!
# Bloggen oder Chatten? – Selbstgespräche. -> Bloggen.
# Wurst oder Käse? – Ich halte es mit Helge Schneider: Käsebrot ist ein gutes Brot.
# Laubbäume oder Palmen? – Palmen!

Den virtuellen Mantel aufmachen dürfen Aylay, Jürgen und, äh… noch wer.

Posted by: Franzi | April 13, 2010

Blutspenden

Ja, da wollte ich ja mal was Gutes tun und Blut spenden, auch wenn ich nur A+ hab und nicht sowas Cooles wie meine Mama, nämlich 0-.

Die Blutspendezentrale der Uniklinik hab ich dann auch gleich im zweiten Anlauf gefunden, checke quasi ein, werde untersucht, und dann das:
Schwester: “Sie sind aber kein Vegetarier oder so?”
Ich, schüchtern: “Äh, doch…” und frage mich, was “oder so” sein soll.
Sie: “Tja, Ihr HB ist zu niedrig.”
Ich: “Oh, hm. Tja.”
Sie: “Ja, da können wir nix machen. Sie sind ja auch ganz schön blass. Hier sind Eisenkapseln, nehmen Sie die vier Wochen und kommen sie dann wieder.” Bringt mich raus und sagt zu ihrer Kollegin, die fragend guckt, nur “HB.” Als wär das was ansteckendes.

Ich, blass. Aha. Mit roten Haaren und blauen Augen, da hab ich natürlich prima Chancen, “Miss Tan 2010″ zu werden. Mmmmpf. HB. Pah. Aber dann das beste: Ich sage, dass ich kein Fleisch esse, und sie drückt mir gelatinehaltige Eisenkapseln in die Hand.

Obwohl ich jetzt, nach ca 2 Wochen Eisenkur, schon sagen muss, dass ich mehr Farbe im Gesicht habe. Ich führe das aber auf das wunderbare Münchner Wetter zurück. Nie im Leben würde ich zugeben, dass so eine blöde Krankenschwester (“HB.”) Recht haben könnte. Wär doch gelacht!

Posted by: Franzi | April 11, 2010

Erschreckend erwachsen

Da hab ich immer gedacht: “Na warte, Mama, wenn ich mal ausgezogen bin, dann zeig ichs Dir aber! Dann ess ich jeden Tag weißes Toast, hab immer eine Dose Ravioli zuhause, bleib bis in die Puppen auf und häng die ganze Zeit nur am Computer.”

Und was ist? Ich esse freiwillig ein Vollkornbrot mit Käse, das Glas Nutella steht unangebrochen seit vier Wochen im Regal, Fleisch ess ich gar nicht mehr (was die Ravioli überflüssig macht), bin eher mit meiner Hausarbeit fertig, als ich sein müsste (3 Tage immerhin) und gehe, je nach dem, wann ich morgens aufstehen muss, abends um elf ins Bett. Oder zwölf. Bloß den Computer, den hab ich behalten…

Posted by: Franzi | March 20, 2010

Heute vor einem Jahr…

… ui, da wars ganz schön kalt, so zwischen Gletschern und Meer… Reis mit Tomatensoße und Käse zum Abendessen – und ein schöner Sonnenuntergang. Ach, und die Töpfe mussten wir leihen, weil es keine in der Hostelküche gab.

Fox Glacier

Posted by: Franzi | March 10, 2010

Multitasking!

Die Fähigkeit dazu geht mir manchmal ein bisschen ab. Oder auch grade nicht! Je nachdem. Ich schreibe derzeit eine Hausarbeit, aber nebenbei schreibe ich auch Emails, chatte, blogge, höre Musik und denke über neue Hausarbeitsthemen nach (die allesamt viel intressanter sind als das, was ich grade schreibe, aber vielleicht schreibe ich auch einfach nur das Falsche oder bin noch nicht beim Richtigen angelangt). Irgendwie geht das auch alles nebeneinander.

Irgendwie aber auch nicht. Anders kann ich mir nicht erklären, wie aus dem “lustvollen visuellen Verhältnis zur Leinwand” plötzlich ein “aktives erotisches Verhältnis” geworden ist. Ich hoffe mal nicht, dass der Wunsch Vater des Gedanken war. Aber zum Glück ist es mir gleich aufgefallen. Wär ja peinlich geworden…

Posted by: Franzi | March 8, 2010

Das Reisefieber…

… hat mich mal wieder gepackt. Der Trip nach München steht schon fest, aber ein anderer Ort treibt mich um, in dem ich mich gerne mal rumtreiben würde: Australien.

Okay, kein Ort, ein Kontinent. Seit meine Steffi da mal war, will ich auch mal da hin, und seit mein Onkel da einen Wagen hat, will ich erst recht mal da hin.

Die Frage ist jetzt nur: Wo krieg ich das Geld her? Irgendwer?

Posted by: Franzi | March 4, 2010

Umzug ohne Internet

Äääääs ist ja so, dass ich im Moment umziehe und aus speziellen Gründen übernachte ich auf meinem Sitzsack in der neuen Wohnung. Da habe ich kein Internet, weswegen ich mich anderweitig beschäftigen muss, wenn ich nicht grad auf-, ein-, umräume und mich mit meiner neuen Umgebung vertraut mache. Die paar Filme, die ich da habe, kann ich zum Großteil selbst synchronisieren, also mach ich was anderes: Hörbücher hören. Neulich hab ich aus Neugier und Langeweile “Harry Potter und der Stein der Weisen” (zu niederländisch: “Harry Potter un de Wunnersteen”), dann den zweiten und dritten Band, und jetzt höre ich den vierten Band, gelesen von Rufus Beck. Den fand ich immer toll, wie er Artemis Fowl gelesen hat. (Vor allem Mulch Diggums.)
“Harry Potter und der Feuerkelch” ist ja nun schon ein bisschen düsterer, immerhin kommt Voldemort zurück – aber zumindest mal in der ersten Konversation Voldemorts mit seinem Gehilfen Wurmschwanz wird der Dunkle Lord degradiert, und zwar von einem wirklich bösartigen, fürchtenswerten Wesen zu einem, das man eigentlich nur belächeln kann. Ausschlaggebend ist dafür natürlich nicht das Gesagte, das kennt man ja schon aus dem Buch; aber Beck lässt Voldemort klingen wie den Tod aus “Cedric” (Link), und der ist, obwohl er immerhin der Tod ist, eigentlich ganz nett.
Rita Kimmkorn hat einen eigentlich ganz wunderbaren britischen Akzent, leider ist jedes zweite ihrer Worte englisch, manchmal sogar ganze Sätze (“It’s nice and cosy in here, isn’t it?”). Da muss man auch mindestens zwei Jahre Englisch für gehabt haben, um wirklich verfolgen zu können, was sie da von sich gibt. Ludo Bagman dagegen hat diesen wunderbaren rheinischen Dialekt, der mir als Wahlrheinländerin natürlich ganz besonders gut gefällt (abgesehen davon, dass die Stimme sehr gut zum Charakter passt). Snape hat statt der glatten, eher hellen Stimme, die man von Alan Rickman gewohnt ist, eine tiefe, raue, die eher an die ganzen gutmütigen Charaktere (Dumbledore, Hagrid, Sirius) erinnert als an den wirklich fürchterlichen Snape. Außerdem ist Snape doch kein Russe…”Dann gääht gefälligst, Bä-eilung!”
Das wirklich Schöne an der ganzen Sache ist, dass diese Stimmenverteilung ein ganz neues Licht auf die Geschichte wirft, das es möglich macht, auch die komische Seite zu sehen und sogar Rita Kimmkorn fast zu mögen.

Dabei fällt mir auf, dass dieser Streit, den Harry und Ron vor der ersten Prüfung im Trimagischen Turnier haben, völlig unmännlich ist, zumindest wenn man den gängigen Ratgebern glaubt. Da heißt es ja immer, dass Männer sich einfach kloppen und hinterher ein Bier trinken und dann ist alles wieder gut; Ron und Harry führen ja direkt einen Zickenkrieg, in dem keiner dem anderen Recht geben will.

Edit: So, und jetzt bin ich auch endlich mal dazu gekommen, den Cedric-Link einzufügen. Wirklich sehr unterhaltsam und gut gemacht.

Posted by: Franzi | February 26, 2010

Il hamstro

Drei Monate geht alles gut. Das Laufrad ist jetzt per Tacho überwachbar, und offensichtlich intressiert den kleinen Mann auch gar nicht, dass da ein Kabel hängt. Aber nach drei Monaten hat der Gefangene genug. Er rebelliert! Nieder mit dem Überwachungsstaat, es ist ja auch verständlich. Todesverächtlich beginnt er, das Kabel, das jetzt unachtsam in seinem Käfig liegt, statt straff nach oben gespannt, anzuknabbern. Vielleicht weiß er es auch einfach nicht besser.

Und es funktioniert! Nach zwei Tagen bemerkt der Überwacher das Knabbergeräusch, ist erst amüsiert und dann panisch, entreißt dem Gefangenen das Laufrad und entfernt hektisch das Kabel samt Tacho. Frei! Endlich wieder so viel laufen, wie man möchte, und nicht mehr. Dann macht der Überwacher sich auch endlich keine Sorgen mehr, warum er, der Gefangene, nur 2 statt 5 oder 10 Kilometer läuft.

Posted by: Franzi | February 25, 2010

Umzug :)

Es ist so weit, der Umzug steht quasi vor der Tür, die ersten Klotten sind schon in der neuen Wohnung, wo auch schon gestrichen ist und die professionellen Klingelschilder, die meinen Namen tragen, an ihren Plätzen angebracht sind. Dank zweier lieber Helferinnen musste ich auch die Schlepperei und den Großteil der Streicharbeit nicht allein verrichten (trotzdem spür ich meine Muskeln…), und dank noch mehr lieber Helfer muss ich auch in zwei Wochen nicht Schrank, Bett, Kommode, Regale und Schreibtisch alleine aus dem vierten Stock wuchten.

Es geht voran! Und dank der Uni-Bib hab ich sogar schon geistige Vorabeit für die Hausarbeit geleistet.

Posted by: Franzi | February 25, 2010

Horoskop

“Sie und die Stiere, Sie haben es raus. Da könnten Sie ja auch mal mit einem Stier, nicht wahr, das paßt ja ohnehin schön. Und vielleicht gehören Sie ja auch zu den Skorpionen, die Stier noch gar nicht gehabt haben, und das wäre
doch wirklich schade, das so stehen zu lassen.”
Ooooh ja.

Posted by: Franzi | February 5, 2010

Heute vor einem Jahr…

… sah es irgendwie sonniger aus.

Posted by: Franzi | February 1, 2010

Och, wie süß, ein Lebenslauf…

… Was, ist der gestorben?!”

Es führt zu gewissen, für den Eingeweihten unheimlich komischen Situationen, seinen Hamster nach einem berühmten Komponisten zu nennen. Wenn zum Beispiel jemand den fürs Referat vorbereiteten Lebenslauf besagten Komponistens in meinem Block sieht und, weil er den Namen nur im Zusammenhang mit meinem Haustier kennt, erstmal auf dessen Tod schließt. Oder auf die Bemerkung: “… mir eine CD mit ein paar Stücken von Tschaikowski geschickt” verblüfft mit: “Dein Hamster komponiert?!” reagiert.

Tja, anderer Leute Hamster bohnert.

Posted by: Franzi | January 26, 2010

Ausflug in die Kindheit

Derzeit lese ich Tom Sawyers Abenteuer von Mark Twain, um mal ein bisschen abzuschalten.

“… dabei handelte die Predigt von ewigem Feuer und Schwefel und lichtete die Reihe der vorherbestimmten Auserwählten bis auf eine so kleine Zahl, dass sich die Erlösung kaum lohnte.”

Posted by: Franzi | January 13, 2010

Gedanken am Abend, mit Rosé.

Es gibt kaum ein mitreißenderes Werk als Dvoraks neunte Sinfonie. Besonders der vierte Satz ist unglaublich.

Das beginnt mit einem Statement von Motiv, einem Thema, dem man sich einfach nicht entziehen kann; ein Argument, das schon allein durch die Vortragsart glaubwürdig und unwiderlegbar scheint. Das nächste Argument indes ist ruhiger, fast wie um den Zuhörer zu beruhigen, bis der Redner schließlich doch wieder aufbraust und sich von seinem eigenen Vortrag gefangen nehmen lässt. Alsdann beruhigt er sich wieder, haut nur einmal kurz mit der Faust auf den Tisch. Er trägt Argumente der Gegenseite vor, um sie direkt zu entkräften, wird wieder lauter, treibt seine Argumentation voran und schlägt so seine Zuhörer in den Bann, bis er schließlich wieder zum Anfangsargument zurückkehrt, das er nun noch einmal in aller Deutlichkeit ausführt, wobei er wohl noch ein oder zwei Mal mit der Faust den Tisch malträtiert.

Vielleicht hab ich aber auch einfach nur zuviel Wein getrunken. Muss ja auch mal sein.

Posted by: Franzi | January 13, 2010

Winter

Arrrghs, ich hasse den Winter, ich muss es einfach mal sagen. Früher hatte er noch was für sich, damals™, als ich Skifahren noch mochte. Jetzt ist es einfach nur noch kackenkalt, grau, eklig und ungemütlich. Eineinhalb Jahre mit fast konstant zweistelligen Temperaturen mögen zu dieser Einstellung beigetragen haben, aber ich find Winter einfach scheiße.

Posted by: Franzi | January 12, 2010

Wohnungslos in Düsseldorf

Naja, zum Glück nicht ganz. Aber da ich mich jetzt mit meiner Mitbewohnerin darauf geeinigt habe, dass man besser getrennte WehGeh geht, wenn einer mit den Zahlungsmodalitäten nicht einverstanden ist und … Internet … nicht zahlen … ungleiche Miete … dass also einer besser auszieht. Und weil ich mir das nicht nochmal mit ner WG antue, suche ich jetzt für den kleinen Russen und mich (dem einzigen Wesen, mit dem ich im Moment zusammenwohnen möchte, sieht man vom NG ab, was leider ng – nicht geht) eine Einzimmerwohnung, von der ich natürlich schon genaue Vorstellungen habe, obwohl ich wohl auch hier mal wieder abspecken muss – aber erst, wenn ich die bestehenden Möglichkeiten ausgeschöpft habe.

Posted by: Franzi | January 12, 2010

Gedanken zum Abend.

“Wie meine liebe alte Großmutter immer zu sagen pflegte: Das ist eine verrückte Welt, also pass auf, wo Du hintrittst, sonst fällst Du runter.”

Aus: “Victor/Victoria”

Posted by: Franzi | December 23, 2009

Fröhliche Weihnachten…

… und so. War letztes Jahr irgendwie wärmer

Posted by: Franzi | December 18, 2009

Ich wär gerne eine Ente

Ha! Wenn ich eine Ente wäre, hätte ich keine kalten Füße mehr. Nie wieder!! Was für ein Traum.

Enten haben nämlich kaltes Blut in den Füßen und erst quasi knieaufwärts (falls Enten Knie haben) wirds wieder warm. Damit sie nicht am Eis festfrieren. Sehr praktisch. In Düsseldorf eher unnütz, da friert nicht mal der Uniteich zu, aber was kann man gegen Evolution schon machen.

Jetzt wird ein Schlaumeier sagen: “Jahaaa! Aber wenn Enten kaltes Blut in den Füßen haben, haben sie doch eigentlich immer kalte Füße. Und nicht nie.” Jahaa. Aber wenn eine Ente nicht weiß, was warme Füße sind (weil sie ja immer kalte Füße hat), weiß sie auch nicht, was kalte Füße sind. Es stört sie also nicht. Und weil alle Enten kalte Füße haben, kann auch nicht eine zur anderen sagen: “Heee, nimm Deine Eisklötze von meinen Füßen!”

Wie praktisch. Leider, wenn man eine Ente wäre, müsste man den ganzen Tag Fisch und Algen fressen. Und quaken. Und Prokofiev hätte einen mit einer Oboe repräsentiert. Und wer will das schon.

Posted by: Franzi | December 16, 2009

Neuseeland-Erinnerungen

Lebensmittel von Mit-Backpackern und von Maria gschenkt bekommen.
In Wellington auf die Fähre nach Picton warten.
3 Tage lang Äpfel und Toast mit Käse essen (sehr leckerem Käse!).
In Chch mit Felix im Pak’n'Save einkaufen und gefragt werden, ob wir mit nach Steward Island wollen würden.
Der eine verkackte Tag in Queenstown, und 42 andere wunderbare Tage überall in Neuseeland.

Posted by: Franzi | December 16, 2009

The Feelers

“The Feelers” ist eine neuseeländische Band, die ich kenne, seit ich mit Sina und Steffi (und Trish) nach Paihia gefahren bin.

Ich hatte ihr Best-Of-Album dann im März von Steffi bekommen, und grade hör ichs wieder. Und es ist erstaunlich, wie viele Eindrücke, Gefühle, Gedanken und Bilder mir mit jedem Lied neu in Erinnerung kommen. Da denke ich: “So, jetzt hab ich die ganze Reise wieder im Kopf”, und auf einmal läuft “Look Out”, und prompt kommen mir wieder andere Bilder in den Kopf…
Ewig lange Fahrten durch die Landschaft -wunderschöne Landschaft überdies-, bedeckter Himmel, die Frage, wie lange es denn jetzt noch bis Westport dauert, dabei die Berge der Kahurangi Ranges, die sich rechts und links erheben. Anhalten, weil eine aufs Klo muss, dabei in den Straßengraben fällt, weil grade ein Auto vorbeikommt (das einzige seit zwei Stunden) und erstmal nicht mehr rauskommt.
Dunedin, der Kinobesuch von “Underworld 3″, den ich zum Schießen finde, wobei ich leider dauernd von Steffi gehauen werde, weil ich nicht aufhören kann zu lachen. Später der Bar- und Disco-Besuch mit lauter Leuten, die wir schon von “früher” kennen.
Der Halt an der Westküste, bei dem wir zum ersten Mal Bekanntschaft mit Sandfliegen machen, sehr anhänglichen, leider gierigen kleinen Viechern. Das Handtuch erweist sich als ausgezeichnete Nahkampfwaffe und Steffi als hervorragende Fahrerin, selbst wenn das Auto zum Krisengebiet und zur letzten Ruhestätte dieser Biester wird.
Weiter nördlich der Westküste, wo es zwischen Westport und Greymouth aus Eimer geschüttet hat.
Christchurch, abends weggehen und drei Stunden und vier Tuis später feststellen, dass die Hauswand gegenüber voll mit Noten ist. Hochzeit im Botanic Garden. Der Typ, der Oldtimer-Fahrten anbietet und uns erzählt, dass die Dame, die da Waffeln verkauft, Steffi heißt, genau wie seine Nichte, genau wie noch irgendwer – und wie meine Steffi. Karen! Das Rugby-Spiel und die Feststellung, dass Karen und ich Handball viel sinnvoller finden.
Unter der Dusche entscheiden, “lass mal noch ne Nacht hierbleiben, wir schaffen das doch sonst gar nicht mit Teddington und dem Arthur Pass…”
Shoppen im Second-Hand-Laden in Greymouth. Ekelwetter in Punakaiki, Espressotassen vergessen, “Shrek” in Westport im Hostel gucken.
Zum East Cape fahren und morgens Sonnenaufgang gucken wollen und feststellen, dass das Klo, an dem man steht, verwüstet wurde. Das war mit Abstand die gruseligste Nacht, noch gruseliger als in Palmerston North.
Morgens um 8 in Taupo vom Iron-Man-Contest-Soundcheck geweckt werden, umdrehen, weiterschlafen – im Auto.
Durchredete Nächte, Schokolade, Sekt und Tui (Tui-Werbung! Yeah, right. Und “Aaah, was für Werbung war das?” “‘Those photos won’t end up on Facebook. – Yeah, right.’ Kennen wir schon.”), Psychoanalyse durch die beste aller existierenden Psychologie-Erstis.
Twizel! Und Mordor lebt, obwohl es davon leider kein Bild gibt. Der fehlgeschlagene Versuch, Bier an einer Tanke zu kriegen.

Was wohl noch so alles in diesem Kopf lauert und nur darauf wartet, ins Bewusstsein zu krabbeln?

Posted by: Franzi | December 15, 2009

Reisen

Grade habe ich das dringende Bedürfnis, irgendwo hin zu verreisen, nur um am Zielort dann von jemandem in die Arme geschlossen zu werden, den ich lange nicht mehr gesehen und/oder auf den ich mich sehr gefreut hab.

In solchen Momenten bin ich dann fast froh, dass ich nicht mehr zuhause wohne, weil ich mich immer freue, meine Familie wiederzusehen. Mittlerweile freu ich mich sogar auf meine Brüder.

Posted by: Franzi | December 14, 2009

Prokrastination

Da kriegt man eine Email von seiner Rhetorik-Dozentin, man möchte doch bitte bis Weihnachten eine ziemlich umfangreiche Stimmwirkungsstudie im Internet machen.

Faszinierend, wieviel Aktivität man auf einmal entfalten kann, wenn es darum geht, etwas zu finden, was jetzt hundert mal dringender ist als besagte Studie…

Nachtrag: Puh. Die Studie funktioniert immer noch nicht. Wie schon seit vier Wochen. Tja, dann kann ich da wohl auch nichts für.

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