Posted by: Franzi | February 5, 2010

Heute vor einem Jahr…

… sah es irgendwie sonniger aus.

Posted by: Franzi | February 1, 2010

Och, wie süß, ein Lebenslauf…

… Was, ist der gestorben?!”

Es führt zu gewissen, für den Eingeweihten unheimlich komischen Situationen, seinen Hamster nach einem berühmten Komponisten zu nennen. Wenn zum Beispiel jemand den fürs Referat vorbereiteten Lebenslauf besagten Komponistens in meinem Block sieht und, weil er den Namen nur im Zusammenhang mit meinem Haustier kennt, erstmal auf dessen Tod schließt. Oder auf die Bemerkung: “… mir eine CD mit ein paar Stücken von Tschaikowski geschickt” verblüfft mit: “Dein Hamster komponiert?!” reagiert.

Tja, anderer Leute Hamster bohnert.

Posted by: Franzi | January 26, 2010

Ausflug in die Kindheit

Derzeit lese ich Tom Sawyers Abenteuer von Mark Twain, um mal ein bisschen abzuschalten.

“… dabei handelte die Predigt von ewigem Feuer und Schwefel und lichtete die Reihe der vorherbestimmten Auserwählten bis auf eine so kleine Zahl, dass sich die Erlösung kaum lohnte.”

Posted by: Franzi | January 21, 2010

Liebes Universum,

da hast Du ja mal einwandfreie Arbeit geleistet. Traumwohnung gefunden, Kündigung unterschrieben und abgeschickt – was will man mehr für den Seelenfrieden. Und das Grummelgefühl ist auch endlich mal weg :)

Posted by: Franzi | January 13, 2010

Gedanken am Abend, mit Rosé.

Es gibt kaum ein mitreißenderes Werk als Dvoraks neunte Sinfonie. Besonders der vierte Satz ist unglaublich.

Das beginnt mit einem Statement von Motiv, einem Thema, dem man sich einfach nicht entziehen kann; ein Argument, das schon allein durch die Vortragsart glaubwürdig und unwiderlegbar scheint. Das nächste Argument indes ist ruhiger, fast wie um den Zuhörer zu beruhigen, bis der Redner schließlich doch wieder aufbraust und sich von seinem eigenen Vortrag gefangen nehmen lässt. Alsdann beruhigt er sich wieder, haut nur einmal kurz mit der Faust auf den Tisch. Er trägt Argumente der Gegenseite vor, um sie direkt zu entkräften, wird wieder lauter, treibt seine Argumentation voran und schlägt so seine Zuhörer in den Bann, bis er schließlich wieder zum Anfangsargument zurückkehrt, das er nun noch einmal in aller Deutlichkeit ausführt, wobei er wohl noch ein oder zwei Mal mit der Faust den Tisch malträtiert.

Vielleicht hab ich aber auch einfach nur zuviel Wein getrunken. Muss ja auch mal sein.

Posted by: Franzi | January 13, 2010

Winter

Arrrghs, ich hasse den Winter, ich muss es einfach mal sagen. Früher hatte er noch was für sich, damals™, als ich Skifahren noch mochte. Jetzt ist es einfach nur noch kackenkalt, grau, eklig und ungemütlich. Eineinhalb Jahre mit fast konstant zweistelligen Temperaturen mögen zu dieser Einstellung beigetragen haben, aber ich find Winter einfach scheiße.

Posted by: Franzi | January 13, 2010

Erinnerungen

In seinem eigenen Blog zu stöbern, kann sehr interessant und unterhaltsam sein, weil man doch so einiges wieder vergisst.

Wie diesen Eintrag (fast ganz unten). Ich erinner mich noch dran, wie ich mit Corinna nachts im Cabrio vor ihrer Haustür saß und wir diese typische Art Mädchengespräche hatten, die sich in dem Fall besonders um eine bestimmte Person drehte, die sich mir gegenüber einfach nur arschig verhalten hatte, und dass ja früher sowieso alles besser war.

(Diesen Sommer 2008 bezeichne ich immer noch als ‘letzten’ Sommer, obwohl man bald mal zu ‘damals’ übergehen sollte… Und mit dieser Person bin ich bald ein Dreivierteljahr zusammen. Das Leben kann so komisch sein.)

Posted by: Franzi | January 13, 2010

Bestellung beim Universum

Ich kenne ein paar Menschen, die schwören darauf, dass Bestellungen beim Universum funktionieren – und weil es nicht schaden kann, seine Wünsche laut und vernehmlich der Welt mitzuteilen (sagt Herr Rehdorf), versuche ich einfach mal (zumal ja nicht viele Leute diesen Blog lesen, dann kann es nicht so peinlich werden), die perfekte Wohnung für mich und den kleinen Russen zu finden.

Ich wünsche mir eine Wohnung in D-Unterbilk oder in der Altstadt Düsseldorfs, die mindestens 18qm Wohnfläche hat, nicht mehr als 300€ warm kostet, eine Einbauküche hat und gut angebunden ist.

Mal sehn, was bei rumkommt.

Posted by: Franzi | January 12, 2010

Wohnungslos in Düsseldorf

Naja, zum Glück nicht ganz. Aber da ich mich jetzt mit meiner Mitbewohnerin darauf geeinigt habe, dass man besser getrennte WehGeh geht, wenn einer mit den Zahlungsmodalitäten nicht einverstanden ist und … Internet … nicht zahlen … ungleiche Miete … dass also einer besser auszieht. Und weil ich mir das nicht nochmal mit ner WG antue, suche ich jetzt für den kleinen Russen und mich (dem einzigen Wesen, mit dem ich im Moment zusammenwohnen möchte, sieht man vom NG ab, was leider ng – nicht geht) eine Einzimmerwohnung, von der ich natürlich schon genaue Vorstellungen habe, obwohl ich wohl auch hier mal wieder abspecken muss – aber erst, wenn ich die bestehenden Möglichkeiten ausgeschöpft habe.

Posted by: Franzi | January 12, 2010

Gedanken zum Abend.

“Wie meine liebe alte Großmutter immer zu sagen pflegte: Das ist eine verrückte Welt, also pass auf, wo Du hintrittst, sonst fällst Du runter.”

Aus: “Victor/Victoria”

Posted by: Franzi | December 23, 2009

Fröhliche Weihnachten…

… und so. War letztes Jahr irgendwie wärmer

Posted by: Franzi | December 18, 2009

Ich wär gerne eine Ente

Ha! Wenn ich eine Ente wäre, hätte ich keine kalten Füße mehr. Nie wieder!! Was für ein Traum.

Enten haben nämlich kaltes Blut in den Füßen und erst quasi knieaufwärts (falls Enten Knie haben) wirds wieder warm. Damit sie nicht am Eis festfrieren. Sehr praktisch. In Düsseldorf eher unnütz, da friert nicht mal der Uniteich zu, aber was kann man gegen Evolution schon machen.

Jetzt wird ein Schlaumeier sagen: “Jahaaa! Aber wenn Enten kaltes Blut in den Füßen haben, haben sie doch eigentlich immer kalte Füße. Und nicht nie.” Jahaa. Aber wenn eine Ente nicht weiß, was warme Füße sind (weil sie ja immer kalte Füße hat), weiß sie auch nicht, was kalte Füße sind. Es stört sie also nicht. Und weil alle Enten kalte Füße haben, kann auch nicht eine zur anderen sagen: “Heee, nimm Deine Eisklötze von meinen Füßen!”

Wie praktisch. Leider, wenn man eine Ente wäre, müsste man den ganzen Tag Fisch und Algen fressen. Und quaken. Und Prokofiev hätte einen mit einer Oboe repräsentiert. Und wer will das schon.

Posted by: Franzi | December 16, 2009

Neuseeland-Erinnerungen

Lebensmittel von Mit-Backpackern und von Maria gschenkt bekommen.
In Wellington auf die Fähre nach Picton warten.
3 Tage lang Äpfel und Toast mit Käse essen (sehr leckerem Käse!).
In Chch mit Felix im Pak’n'Save einkaufen und gefragt werden, ob wir mit nach Steward Island wollen würden.
Der eine verkackte Tag in Queenstown, und 42 andere wunderbare Tage überall in Neuseeland.

Posted by: Franzi | December 16, 2009

Gedanken

Erstaunlicherweise steht am Ende der unten geschilderten Erinnerungen nicht etwa das Fernweh, der Neid auf Katja und Thomas, die bald in meine Wunschheimat fliegen oder Melancholie, sondern die Erkenntnis, dass es niemanden gibt, der besser mit mir und meinen Launen zurechtkommen könnte als der Mann, den ich ein Dreivierteljahr lang abgeschrieben hab und der so unerwartet in mein Leben zurückgekommen ist, dass ich es immer noch nicht begreifen kann.

Posted by: Franzi | December 16, 2009

The Feelers

“The Feelers” ist eine neuseeländische Band, die ich kenne, seit ich mit Sina und Steffi (und Trish) nach Paihia gefahren bin.

Ich hatte ihr Best-Of-Album dann im März von Steffi bekommen, und grade hör ichs wieder. Und es ist erstaunlich, wie viele Eindrücke, Gefühle, Gedanken und Bilder mir mit jedem Lied neu in Erinnerung kommen. Da denke ich: “So, jetzt hab ich die ganze Reise wieder im Kopf”, und auf einmal läuft “Look Out”, und prompt kommen mir wieder andere Bilder in den Kopf…
Ewig lange Fahrten durch die Landschaft -wunderschöne Landschaft überdies-, bedeckter Himmel, die Frage, wie lange es denn jetzt noch bis Westport dauert, dabei die Berge der Kahurangi Ranges, die sich rechts und links erheben. Anhalten, weil eine aufs Klo muss, dabei in den Straßengraben fällt, weil grade ein Auto vorbeikommt (das einzige seit zwei Stunden) und erstmal nicht mehr rauskommt.
Dunedin, der Kinobesuch von “Underworld 3″, den ich zum Schießen finde, wobei ich leider dauernd von Steffi gehauen werde, weil ich nicht aufhören kann zu lachen. Später der Bar- und Disco-Besuch mit lauter Leuten, die wir schon von “früher” kennen.
Der Halt an der Westküste, bei dem wir zum ersten Mal Bekanntschaft mit Sandfliegen machen, sehr anhänglichen, leider gierigen kleinen Viechern. Das Handtuch erweist sich als ausgezeichnete Nahkampfwaffe und Steffi als hervorragende Fahrerin, selbst wenn das Auto zum Krisengebiet und zur letzten Ruhestätte dieser Biester wird.
Weiter nördlich der Westküste, wo es zwischen Westport und Greymouth aus Eimer geschüttet hat.
Christchurch, abends weggehen und drei Stunden und vier Tuis später feststellen, dass die Hauswand gegenüber voll mit Noten ist. Hochzeit im Botanic Garden. Der Typ, der Oldtimer-Fahrten anbietet und uns erzählt, dass die Dame, die da Waffeln verkauft, Steffi heißt, genau wie seine Nichte, genau wie noch irgendwer – und wie meine Steffi. Karen! Das Rugby-Spiel und die Feststellung, dass Karen und ich Handball viel sinnvoller finden.
Unter der Dusche entscheiden, “lass mal noch ne Nacht hierbleiben, wir schaffen das doch sonst gar nicht mit Teddington und dem Arthur Pass…”
Shoppen im Second-Hand-Laden in Greymouth. Ekelwetter in Punakaiki, Espressotassen vergessen, “Shrek” in Westport im Hostel gucken.
Zum East Cape fahren und morgens Sonnenaufgang gucken wollen und feststellen, dass das Klo, an dem man steht, verwüstet wurde. Das war mit Abstand die gruseligste Nacht, noch gruseliger als in Palmerston North.
Morgens um 8 in Taupo vom Iron-Man-Contest-Soundcheck geweckt werden, umdrehen, weiterschlafen – im Auto.
Durchredete Nächte, Schokolade, Sekt und Tui (Tui-Werbung! Yeah, right. Und “Aaah, was für Werbung war das?” “‘Those photos won’t end up on Facebook. – Yeah, right.’ Kennen wir schon.”), Psychoanalyse durch die beste aller existierenden Psychologie-Erstis.
Twizel! Und Mordor lebt, obwohl es davon leider kein Bild gibt. Der fehlgeschlagene Versuch, Bier an einer Tanke zu kriegen.

Was wohl noch so alles in diesem Kopf lauert und nur darauf wartet, ins Bewusstsein zu krabbeln?

Posted by: Franzi | December 15, 2009

Reisen

Grade habe ich das dringende Bedürfnis, irgendwo hin zu verreisen, nur um am Zielort dann von jemandem in die Arme geschlossen zu werden, den ich lange nicht mehr gesehen und/oder auf den ich mich sehr gefreut hab.

In solchen Momenten bin ich dann fast froh, dass ich nicht mehr zuhause wohne, weil ich mich immer freue, meine Familie wiederzusehen. Mittlerweile freu ich mich sogar auf meine Brüder.

Posted by: Franzi | December 14, 2009

Prokrastination

Da kriegt man eine Email von seiner Rhetorik-Dozentin, man möchte doch bitte bis Weihnachten eine ziemlich umfangreiche Stimmwirkungsstudie im Internet machen.

Faszinierend, wieviel Aktivität man auf einmal entfalten kann, wenn es darum geht, etwas zu finden, was jetzt hundert mal dringender ist als besagte Studie…

Nachtrag: Puh. Die Studie funktioniert immer noch nicht. Wie schon seit vier Wochen. Tja, dann kann ich da wohl auch nichts für.

Posted by: Franzi | December 13, 2009

Horoskop

“Sie sind (siehe Vorwoche) noch nicht recht wieder im Spiel, auch jetzt reicht es nur für eine ganz kleine Nebenrolle, kaum Sprechtext, verhaltene Garderobe, schnelles Verschwinden. Sehen Sie es positiv – in der Woche danach gibt es für Sie nichts zu bereuen. OK, ich weiß, daß Se ohnehin nie etwas bereuen würden, aber ich wollte es nicht ganz so trostlos klingen lassen.”

Na immerhin ist nach dieser Woche bald Weihnachten.

Posted by: Franzi | December 11, 2009

Obama und der Friedensnobelpreis

“Es gibt Würdigere als mich.” Jaja.

Papa würde jetzt sagen: “Meine größte Stärke, auf die ich unheimlich stolz bin und die ich nie vergesse hervorzuheben, ist meine Bescheidenheit.”

Posted by: Franzi | December 6, 2009

Horoskop

“Besser Sie gehen eine Woche in Deckung. Was es auch ist: warten Sie lieber ab.”

Ja, schaden kann es nicht. Zum Beispiel im Moment, da gehe ich in Deckung vor dem Text, der noch für die Uni zu lesen ist. Unterm Bett findet er mich bestimmt nicht!

Posted by: Franzi | November 27, 2009

Einer von diesen Tagen…

… an denen man sich den ganzen Tag über zu nichts aufraffen kann, und einem dann, wenn man schon halb im Bett ist, einfällt, dass an ja noch ne Mehrfachsteckdose aus’m MediaMarkt braucht, der ja auch noch ne Stunde auf hat, und die man dann anbringt, zusammen mit einigen tiefergreifenden Raumänderungen und dem erstmaligen Reinigen des Fensters, während man “Mulan” und “Madagascar2″ guckt, was einen die halbe Nacht wach hält, obwohl man morgen einen 8-Stunden-Rhetorik-Blocktag hat… So ein Tag ist heute.

Posted by: Franzi | November 21, 2009

Jajaja… Oder: Mein Geburtstag im Internet

Also, ich bin mir nicht ganz sicher, ob das irgendwie zusammenhängt; vielleicht lag es auch daran, dass ich letztes Jahr an meinem Geburtstag ein bisschen weiter weg war. Letztes Jahr, da hatte ich auf einer großen deutschen Internetplattform meinen Geburtstag nicht anzeigen lassen und kam auf genau eine Nachricht mit dem Inhalt “Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag”. (Mit derselben Person hatte ich aber ohnehin über Skype Kontakt, also zählt das eigentlich nicht mal.) Dieses Jahr hab ich das dann mal anzeigen lassen, sodass von Montag bis Freitag jeder meiner dortgenannten Freunde ein “Franzi hat am Freitag Geburtstag!” gemeldet bekam. Ich bin auf 33 Nachrichten gekommen. Hm.

Aber ich hab auch tolle Sachen bekommen. Eine Espressomaschine, Latte-Macchiato-Löffel und -Gläser dicke warme Socken, einen Tacho fürs Hamsterlaufrad und eine Netzstrumpfhose von meinem Patenonkel.

Posted by: Franzi | November 20, 2009

When I was your age…

Jetzt bin ich also 21, und mit Schrecken stelle ich fest, dass man mich jetzt in Schubladen stecken kann. Jetzt kann man sagen: “Sie ist Anfang 20.” Vorher war ich 20, und davor gab es sowieso noch keinen Überbegriff. (“Sie ist Ende 10.” Bitte.) Übrigens bin ich sehr dankbar dafür, dass der Begriff “Twen” als Abgrenzung von “Teeny” völlig außer Gebrauch geraten ist. Das lässt nämlich einen Spielraum von immerhin zehn Jahren zu, und “sie ist ein Twen” klingt noch älter, als wenn jemand sagt: “Sie ist Anfang 20.”

Mit dem Alter ist es ja das Gleiche wie mit Temperaturen und Kleidergrößen: Es gibt die echte Temperatur – und die gefühlte. Als ich 15 war, wurde ich für 17 gehalten. Als ich dann 17 war, wurde ich für 21 gehalten (“Und was studierst Du?”). Und als ich 19 war, wurde ich für 17 gehalten, allerdings auf einer Party mit wenig Beleuchtung. Habe ich wirklich schon so viele Falten? Ist mein Haarschnitt so aus der Mode? Wirke ich am Ende gar schon so vernünftig? Zu Hilfe.

Bleibt mir zu sagen, dass die letzten 20 Jahre (und die letzten eineinhalb besonders) sehr aufregend und interessant waren und dass ich nichts dagegen habe, wenn die nächsten 20 Jahre ähnlich werden. (Vielleicht.)

Posted by: Franzi | November 18, 2009

Ich bin krank.

Aber nicht zu krank. Ich kann immer noch Stromberg gucken, im Internet surfen, Schweinsgalopp hören und telefonieren. Eigentlich hab ich nur Husten. Und die Ausdauer eines Horst Schlämmer. Aber das (und die erhöhte Temperatur, die ich Montag noch hatte) hat den Arzt am Montag dazu gebracht, mich für den Rest der Woche krankzuschreiben. Okay, bis Donnerstag. Aber ich wäre Freitag sowieso nicht in die Uni gegangen.

Das einzig Blöde: Ich bin vernünftig geworden. So vernünftig, dass ich morgen Abend nicht zu dem Konzert gehe, für das ich seit 3 Monaten Karten hab und auf das ich mich sehr gefreut hab. Auch blöd: Es findet sich einfach niemand, der die Karten haben will. Noch blöder: Freitag ist mein Geburtstag und ich wollte mit ein paar Leute Kaffee und Kuchen haben. Das wird aber nur verschoben, und Freitag kommen der Schatz und die Nachbarn zum Kaffeetrinken – und das Heidelberger Bruderherz zum Abendessen.

Es ist nicht alles schlecht :)

Posted by: Franzi | November 15, 2009

Morgen Schon

Ich habe nicht gelebt bis heut…
Seit ich Dich habe, habe ich etwas, woran ich mich festhalten kann, etwas, das mir Hoffnung für die Zukunft gibt.

… wie kann ich leben, wenn Du fort bist?
Umso schlimmer, dass die Zeit, die wir zusammen verbringen können, so kurz ist und wir uns nicht halb so oft sehen, wie ich mir wünsche.

Wieder einen Tag allein.
Und das viel zu viele Tage.

Schon morgen bist du furchtbar weit – …
Ich hab jetzt schon wieder Angst vor dem nächsten Wochenende, weil ich weiß, wie ich mich fühlen werde.

…wenn alles, was mir bleibt, dein Wort ist?
Gegen Kopfkirmes kann nun mal keiner an.

Halt mich fest und glaub an mich.
Ja, das tust Du, und Du bist unheimlich gut darin, mir die Kraft und Zuversicht zu geben, die ich brauche, um irgendwie durch die Woche zu kommen, um bis zum nächsten Wochenende zu überleben.

Du fehlst mir so. Danke, danke, danke für die letzten sechs Monate.

Posted by: Franzi | November 14, 2009

Horoskop

“Sie gehen nach wie vor als Wochengewinner durch – und es ist ganz gewiß eine der besten Wochen des Jahres, um so etwas zu lesen. Wenn Sie das bezweifeln, sehen Sie einfach mal entspannt den anderen zu. Dann werden Sie es schon merken.”

Natürlich. Ich hab ja auch bald Geburtstag.

Posted by: Franzi | November 8, 2009

Horoskop

“Alles super. Wir empfehlen dazu Astrid Lindgren: Wir Kinder aus Bullerbü. Sie kleines Sonnenscheinchen.”

Hm, Sonnenscheinchen. Ich weiß ja nicht. Sonntag Abende zumindest sind immer ekelhaft, weil ich wieder alleine bin, Sarah schläft und Tschaikowski sein Häuschen aufräumt. Das Wochenende ist mal wieder vorbei, es war ruhig und entspannt wie lange nicht mehr und jetzt geht die Uni wieder los. Ich bin fast ein bisschen fasziniert davon, dass ich Sonntag Abende immer noch so sehr hasse wie ganz zu Anfang des Studiums; das liegt vor allem auch daran, dass ich nach so schönen Wochenenden den NG wieder verlassen und in meiner Butze bleiben muss. Aber es wird jede Woche ein bisschen besser, und irgendwann werde ich hoffentlich auch ins Bett gehen können, ohne es ewig rauszuschieben, weil ich weiß, dass ich graue Gedanken haben werde, wenn ich erstmal liege.

Posted by: Franzi | November 4, 2009

Gedanken zur Nacht

Der Mittagsschlaf war keine gute Idee. Jetzt bin ich nämlich hellwach und völlig überaktiv.

Und alles nur wegen Fritz. Der sitzt nämlich neben mir in Repertoirekunde Romantik, und heute war Schuberts Winterreise dran, interpretiert von Thomas Quasthoff, gucken wir auf der Leinwand als DVD – schnieke Technik. Und ich sag so zu Fritz: “Ich komm ja aus Detmold, da war der ja mal, und hat ein Jazzkonzert gegeben – der ist gaaaanz anders! Voll abgedreht und locker, nicht so endzeitmäßig drauf wie da.” Und weil er so begeistert davon war, dachte ich mir vorhin, ich müsste das eigentlich mal wieder hören. Hab ich ja schon voll lange als Aufnahme.

Und jetzt hops ich in der Küche rum, rocke auf meinem Schreibtischstuhl ab, tanze beim Abwaschen und finde, dass ich eigentlich mal diesen selbst-designbaren Starbucksbecher, den ich gestern in einem Anfall von Es-ist-Monatsanfang-ich-hab-wieder-Geld gekauft hab, dass ich den mal selbst designen könnte. Alles mit Thomas und Daniel zu Gast.

Gut nur, dass Sarah schon schläft und dass Tschaikowski nicht so komisch gucken kann, wie er vermtlich gerne würde. Er betreibt allerdings seine persönliche Art von Rebellion, indem er ungefähr den ganzen Inhalt seines Futternapfes in seinem Laufrad bunkert und dann rennt als gäbs kein Morgen. Hat was von Steinen in ‘ner Waschmaschine. Und gut, dass ich Kopfhörer hab, sonst würde Frau Dulfer von unten drunter™ wohl umfallen.

Hab ich erwähnt, dass ich morgen um halb 8 aufstehen muss, und von diesem Aktivitätsschub noch kein Ende in Sicht ist?

Posted by: Franzi | November 2, 2009

Oh nein.

Vorhin im Filmclub Vom Geist der Freiheit geguckt. Werde nie wieder unbekümmert irgendein Brahms-Stück oder irgendeine Rhapsody hören können… Warum musste sie auch unbedingt nackt sein?

Posted by: Franzi | November 2, 2009

Horoskop

“Also wirklich, Sie Ferkel. Dazu paßt Lakritz.”

Ups… Erwischt.

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