Nein, war sie natürlich nicht, aber durch Furten mussten wir auch. Nicht stilvoll zu Pferd wie Arwen in „Herr der Ringe“, sondern mit unserem treuen Auto Trish, das dann aber vor der letzten Furt sehr geduldig wartete. Zu Fuß ging es über eine Stunde zum Fluss, der, der Farbe nach zu urteilen, vermutlich gletscherartigen Ursprungs ist und an dem irgendwo (aber nicht da, wo wir gewesen waren) die Flucht durch die Furt gedreht wurde (wo Arwen Frodo vor den Nazgûl rettet). Die Suche nach der Furt war nicht so sonderlich erfolgreich, trotzdem hatten wir eine ganz nette Wanderung nördlich des Örtchens Paradise. Vielleicht ist Örtchen auch geschmeichelt und man sollte lieber Pferdekoppel sagen, denn aus mehr besteht Paradise wirklich nicht… Schön war es trotzdem, und bis zur Ankunft des Jetboots auch sehr ruhig.
Das ist überhaupt so ein Hobby von uns, in dem wir leider nicht besonders gut sind: „Herr der Ringe“-Locations finden. Am Chetwood-Wald waren wir auch vorbeigefahren, hatten aber an der daraus resultierenden Wanderung zum Harwood-Loch trotzdem jede Menge Spaß und redeten uns auf dem Rückweg ein, dass „wir, naja, halt doch irgendwie schon in der Nähe waren, das kann man gelten lassen“.
Posted by: Franzi | May 10, 2009
24/03/09 – Das ist die Bruinenfurt – oder?
Posted in Gereist, Neuseeland
