Posted by: das Mopf | November 1, 2008

Mehr Erinnerungen

22.05.06 – Geschichten, die das Leben schreibt.
Mein zweiter kleiner Bruder hatte heute ne Freundin. Für 2 Stunden. Und das kam so:
“Kaddi” und Lisa aus seiner Klasse kamen zu ihm, weil Kaddi “eine Frage” hatte: “Willst du mit mir geh’n?” Basti, verwirrt ob dieser Frage (hatte er doch mit etwas anderem gerechnet und wartete noch auf die “eigentliche Frage”) und gedrängt von diversen Mädchen, sagte “Ja, okay.” Wie sich herrausstellte, hatte Kaddi somit eine Wette gewonnen: Wer von ihnen (Kaddi und Lisa) zuerst einen Freund hat. Wetteinsatz? Eine Tüte saure Würmer.
Übrigens, das “arme Mädchen” wurde schon nach Religion wieder verlassen. Aber die sauren Würmer darf sie behalten.

22.06.06 – Erfindungen, die das Leben braucht.
SpotlightDesktopSuche für Zuhause.
In jedes mehr oder minder wichtige Utensil im Haushalt wird einfach ein RFID-Chip angebracht, dessen Signale von einer kleinen Platine im eigenen Rechner empfangen werden. Ist man dann zum Beispiel hektisch auf der Suche nach dem Autoschlüssel, reicht ein kurzer Blick ins Programm “StarSearchHome”, und schon fällt dem Suchenden siedend heiß ein, dass der den Schlüssel nach dem Einkaufen zusammen mit dem Kohlkopf in den Kühlschrank befördert hat.
Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, Favoriten abzulegen. (Das wären dann bei uns primär Portemonaies und Handys.)

28.11.06 – Neue Sprüche
Le (schreibt an): “Ein Quadrat wächst genau dann…”
Dana (leise): “… wenn man es ordentlich gießt.”

Kim: “Manchmal, wenn ich müde bin, oder nervös, dann fang ich an, Italienisch zu reden…”

Antonia: “… und der Typ lief da rum und rief so: “Anti-Greenpeace! Rettet die Wälder! Esst mehr Biber!!” … ”

18.01.07 – Über Herrn Stoiber im Blitzlichtgewitter
Paulinchen: “Blitz, blitz… Den würd ich ja nicht fotografieren, der ist viel zu hässlich.”

06.02.07 – Manche Menschen…
… erwecken aufgrund ihrer Fahr- oder Parkweise den Eindruck, als hätten sie ihren Führerschein im Frühstücksmüsli gefunden.

26.06.07 – Achtung Kombjuder-Raum!
Dieser Raum is voll bis unner de Deck mit de dollste elekdrische un vollelekdronische Anlaache. Staune un gugge derf jeder, awwer rummwoschdele un Gnöbbscher drigge uff de Kombjuder dörfe nur mir, die Experde!

22.08.07 – Zeugnisse
Zweite Klasse, erstes Halbjahr. “Sie arbeitet im Unterricht gut mit, auch wenn sie gedanklich oft eigene Wege geht.” – Ah… Manche Dinge ändern sich nicht.
Zweite Klasse, zweites Halbjahr. “In Mathematik arbeitet sie zu langsam.” Na, do kannisch dia watt verzähle…
Dritte Klasse. “… und bereichert den Unterricht durch ihren ausgeprägten Wortschatz.” Dem ich, wenn ich mich recht erinnere, in der 4. Klasse eine ziemliche Mobbingaktion zu verdanken hatte. Sei’s drum.
Vierte Klasse. “Ihre Mitarbeit im Unterricht ist nicht lebhaft.” Ah, jo. Dinge ändern sich doch.

19.02.08 – Keine Sandschaufeln!
Die Spezialnacht war gigantisch.
Pyro, Heimat-Atmo und “… kommst auch du mir manchmal – auf?” sowie die anderen 5998 Leute, die außer uns da waren, haben das Ganze zu einem relativ einmaligen Erlebnis werden lassen. Nicht zu vergessen all diejenigen, die bei “Seemann” melancholisch mit Taschentüchern winkten, die bei “Schunkeln” durch den Saal gewalzt sind und die bei “Pizza Hut” mit bedruckten T-Shirts saßen. Schöne Grüße außerdem an die Studenten aus Münster, die hinter uns saßen und krampfhaft versuchten, jedes Lied an der Anmoderation zu erkennen. Und an die fünf Jungs von “irgendso’ner Boygroup aus Köln”.
“Was mich mit Düsseldorf verbindet? Meine Tante Marlis. Die ist aber nach Köln gezogen… Vor fünf Jahren.”

09.03.08 – Wimpernwünschen hilft wirklich
Eben das Probespiel bestanden.

12.03.08 – Ausgleichende Gerechtigkeit.
Eben einen Porsche mit Halteverbot-Strafzettel gesehen. Tag gerettet.

15.03.08 – Arabe.
“Durchaus ist die Bezeichnung „Arabe“ von ihm [einem Hauptschüler] vollkommen durchdacht worden. Dieser hatte den „Araben“ etwa eine Woche zuvor noch als „Kanacken“ bezeichnet. Dabei ist das Wort „Arabe“ mit der Konnotation „Rabe“ viel passender, denn beide Wesen sind schwarz, fliegen gerne, und prophezeien den Tod.” Von Kim.

13.06.08 – 2008
Dieses Jahr ist, wie ich eben erfahren habe, das internationale Jahr der Kartoffel.
Ein bisschen klingt es ja nach Terry Pratchetts: “Wir befinden uns im Zeitalter der sich drehenden Sardine, da können wir so etwas Rückschrittliches wie Münzgeld nicht gebrauchen!”

03.08.08 – Viel lieber fröhlich.
“Bin immer für dich da, das weißt du doch! Immer schön positiv denken und genieße das, was du hast und sieh nicht nur die doofen Sachen! Ich mag dich viiieeel lieber fröhlich. Hab dich lieb!” – Danke Teresa!

15.08.08 – Geht klar.
“Mit 5, 6 Jahren ist das Leben noch in Ordnung, da spielt man und hat Spaß… Und jetzt? Jetzt kommen der Ernst des Leben und Pickel”. – Werd dich vermissen, Corinne…

19.08.08 – Gnah.
Nur weil du Fisch nicht knuddeln kannst, muss ich ihn noch lange nicht essen.
Immer dieses Vegetarier-Gedisse.

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Responses

  1. Ich weiß noch genau, wie du mir das mit Basti’s 2 Stunden Freundin erzählt hast! 😀

  2. […] diesen Eintrag (fast ganz unten). Ich erinner mich noch dran, wie ich mit Corinna nachts im Cabrio vor […]


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