Posted by: das Mopf | February 27, 2009

Autofahren in Neuseeland – eine subjektive Analyse

Ich frage mich ja auch, für wen eigentlich die Ampeln gelten. Für mich sicher nicht, ich steh in einer langen Schlange, die auch beim fünften Mal grün nicht fährt. Dafür bei rot, manchmal. Komische Sitten hier.
Ist wohl irgendjemand aus dem Verkehrsministerium mal selber um halb 6 durch die Innenstadt gefahren? Wo ist der Sinn darin, allen Linksabbiegern die Chance zur Fahrt zu nehmen? Aber immerhin kommen so die Geradeaus-Fahrer schneller nach Hause. Wie tröstlich.
Meine größte Bewunderung an dieser Stelle gilt meinem Auto Emma, deren Tank auch nach eineinhalb Stunden Autobahn- und Großstadt-Stau immer noch auf „noch nicht ganz Reserve“ und nicht auf Reserve steht, und mein Dank geht an Herrn Tschaikowski und Emmas Soundsystem. Learning by repeating, I’d say.
Das ist ja überhaupt das Gute am Stau, wenn man alleine im Auto ist: Lieblingsmusik rein, Fenster auf und ganz laut aufdrehen. Am besten noch mitpfeifen. In meinem Fall heißt das: Je besser die Musik, desto blöder die Blicke. Läuft bei mir doch grade Tschaikowskis Fünfte rauf und runter. Aber wenigstens hab ich gute Laune und lass auch mal den einen oder anderen Autofahrer in eine Lücke, die ich eigentlich selber nehmen wollte. „Aber nicht alle auf einmal, hier!“

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