Posted by: das Mopf | March 22, 2009

Rumpelsteffi

Auf dem Weg von Haast nach Queenstown kommt man an Wanaka vorbei. Und da gibt es die Puzzling World, die wir als neugierige Spielkinder natürlich gleich erstmal unter die Lupe nehmen mussten. Fazit: Die Puzzling World ist toll! Draußen steht ein schiefer Turm, der Möglichkeit für ein obligatorisches Foto bietet, und dann geht es durch die Tür rein ins Spielkindparadies. Auf 20 kleinen Tischen liegen jeweils zwei bis drei Kniffelspielchen, günstigen Kaffee und Eis gibt’s auch – und bis dahin hat man nicht mal Eintritt gezahlt. Das muss man erst, wenn man in die Ausstellungsräume will, in denen man sich allerlei Sinnverwirrendes angucken kann – von Riesen und Zwergen über lebende Portraits bis hin zu bergauffließendem Wasser. Und dann gibt’s da noch das Labyrinth. Dabei geht’s nicht (nur) darum, den Ausgang zu finden, nein, in erster Linie sind es die Türme in den Ecken, die es zu finden gilt. Angeblich in einer Stunde zu schaffen, war diese Herausforderung der perfekte Pausenfüller. Die ersten drei Türme hatten wir sofort gefunden, nicht mal zwanzig Minuten hatte das gedauert – aber der vierte! Statt der erhofften Treppe fanden wir erst ein Schild „Dies ist nicht der Turm“ und dann auf einmal Harry. Harry, Fiona und ihren Kumpel, dessen Namen wir uns einfach nicht merken können, waren unsere Schlafsaalfreunde aus dem Abel Taz, die wir auch schon flüchtig am Franz-Josef-Gletscher wiedergetroffen hatten. Alle drei waren total nett (hatten meine Sympathie aber schon, als sie erwähnten, dass sie aus London kommen) und sich hier in Wanaka unabhängig voneinander auf den Weg ins Labyrinth gemacht. Und wie das so ist, standen wir nach nur fünf Minuten alle zusammen in einer Ecke und verglichen unsere Abenteuer. Harry, der uns zum wiederholten Mal begegnete, meinte schließlich: „Also, wenn ich euch finden müsste, hätte ich schon längt gewonen.“ Nach über einer Stunde hatten wir aber Dank der Lancing-Methode auch den grünen Turm gefunden (man dreht sich mit geschlossenen Augen im Kreis und sagt: „Ich glaube, unser Ziel liegt daaaa…“ – und in die Richtung geht man dann), wobei Steffi schon einen kleinen Anfall bekommen hatte. Die größte Herausforderung, nämlich den Ausgang zu finden, bestanden wir allerdings nicht, weil wir nämlich beide ob eines menschlichen Bedürfnisses dringend den Notausgang nehmen mussten.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

Categories

%d bloggers like this: