Posted by: das Mopf | April 10, 2009

Der trockenste Ort der Nordinsel

Da waren wir angeblich heute – in Martinborough. Hmtja. Das mag für 364 Tage im Jahr gelten, aber wenn man morgens vom Regentropfengetrommel auf dem Autodach wach wird, fällt es schwer, das zu glauben. Martinborough war eigentlich Durchgangsstation auf dem Weg zu den Putangirua Pinnacles (da wurde nämlich „Herr der Ringe“ gedreht) und zum Cape Palliser (Seebären-Gucken und Paua-Muscheln-Sammeln), aber wir hatten irgendwie keine große Lust, unsere Regencapes aus dem Zwei-Dollar-Laden auszuprobieren. Wenigstens die Paua-Muscheln hatten wir schon auf der Südinsel gefunden (ist eh viel schöner da), als wir nämlich „off the beaten track“ auf einem Campingplatz in der Robin Hood Bay geschlafen haben. Nach einem außerordentlich genialen Frühstück, gesponsort von Myriam (Eier mit Zwiebeln und Tomaten, dazu Schokopfannkuchen), wollte ich eigentlich nur ein paar Fotos vom Strand machen, als mir dieses Schild im Weg stand: „Paua Shells“. Viel mehr bedurfte es auch gar nicht, um mich auf die Suche nach diesen wunderschönen Muscheln zu machen, die man im Souvenirshop für 20 Dollar das Stück kaufen kann. Nach Hause werde ich wohl so mit 10 größeren und 10 kleineren Andenken kommen – alle umsonst. Die lebenden werden zu Trüffelpreisen gehandelt: Ein Kilo kostet da locker mal 180 Dollar (80 Euro), deswegen darf man vom Strand auch nur 10 mitnehmen. (Lebende. Tote sind unbegrenzt… Hoffe ich.)

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