Posted by: das Mopf | April 24, 2009

Wieder einmal Wellington

Nach einer chaotischen Kreuz-und-Querfahrt über Neuseelands Nordinsel auf der ich, wie könnte es als Backpacker auch anders sein, sehr nette Menschen getroffen habe, war es an der Zeit, wieder einmal nach Wellington zurückzukehren. Nach vier Stunden Busfahrt, die mich durch schon bekanntes Gebiet brachte (Napier – Palmerston Norh – Wellington), kam ich abends recht fertig in der Hauptstadt meines Lieblingslandes an, und die Dösigkeit sollte mir am nächsten Morgen noch eine böse Überraschung bescheren: Ich hatte das Bett im Hostel offenbar nur für eine Nacht gebucht, und bis auf ein 60-Dollar-Einzelzimmer war das Hostel in der Folgenacht ausbucht. Die freundlichen Angebote eines Kochs und eines Brasilianers, ihre Betten zu teilen, konnte ich leider nicht so richtig für voll nehmen, aber es gab ja zum Glück noch eine Möglichkeit: Maria. Zu der spazierte ich erstmal hin, und dann war sie sogar so lieb, mit dem Auto meinen Rucksack vom Hostel abzuholen. Das Bett war auch schon gemacht, als ich kam, und nach einer Ouzo-Verkostung mit Kräckern und den Simpsons (auch unsere durchorganisierte Maria muss sich ab und zu prokrastinieren, sollte sie doch eigentlich die Überreste der vorabendlichen Feier beseitigen – aber dabei hatte sie den Ouzo gefunden, und der war ja auch ein Überrest) gab es auch schon wieder Abendessen. Und zum Abschied am nächsten Morgen gab es noch ein Dutzend ihrer besten Sesamstangen, die frischer und besser nicht hätten sein könnten.

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