Posted by: das Mopf | December 16, 2009

The Feelers

“The Feelers” ist eine neuseeländische Band, die ich kenne, seit ich mit Sina und Steffi (und Trish) nach Paihia gefahren bin.

Ich hatte ihr Best-Of-Album dann im März von Steffi bekommen, und grade hör ichs wieder. Und es ist erstaunlich, wie viele Eindrücke, Gefühle, Gedanken und Bilder mir mit jedem Lied neu in Erinnerung kommen. Da denke ich: “So, jetzt hab ich die ganze Reise wieder im Kopf”, und auf einmal läuft “Look Out”, und prompt kommen mir wieder andere Bilder in den Kopf…
Ewig lange Fahrten durch die Landschaft -wunderschöne Landschaft überdies-, bedeckter Himmel, die Frage, wie lange es denn jetzt noch bis Westport dauert, dabei die Berge der Kahurangi Ranges, die sich rechts und links erheben. Anhalten, weil eine aufs Klo muss, dabei in den Straßengraben fällt, weil grade ein Auto vorbeikommt (das einzige seit zwei Stunden) und erstmal nicht mehr rauskommt.
Dunedin, der Kinobesuch von “Underworld 3”, den ich zum Schießen finde, wobei ich leider dauernd von Steffi gehauen werde, weil ich nicht aufhören kann zu lachen. Später der Bar- und Disco-Besuch mit lauter Leuten, die wir schon von “früher” kennen.
Der Halt an der Westküste, bei dem wir zum ersten Mal Bekanntschaft mit Sandfliegen machen, sehr anhänglichen, leider gierigen kleinen Viechern. Das Handtuch erweist sich als ausgezeichnete Nahkampfwaffe und Steffi als hervorragende Fahrerin, selbst wenn das Auto zum Krisengebiet und zur letzten Ruhestätte dieser Biester wird.
Weiter nördlich der Westküste, wo es zwischen Westport und Greymouth aus Eimer geschüttet hat.
Christchurch, abends weggehen und drei Stunden und vier Tuis später feststellen, dass die Hauswand gegenüber voll mit Noten ist. Hochzeit im Botanic Garden. Der Typ, der Oldtimer-Fahrten anbietet und uns erzählt, dass die Dame, die da Waffeln verkauft, Steffi heißt, genau wie seine Nichte, genau wie noch irgendwer – und wie meine Steffi. Karen! Das Rugby-Spiel und die Feststellung, dass Karen und ich Handball viel sinnvoller finden.
Unter der Dusche entscheiden, “lass mal noch ne Nacht hierbleiben, wir schaffen das doch sonst gar nicht mit Teddington und dem Arthur Pass…”
Shoppen im Second-Hand-Laden in Greymouth. Ekelwetter in Punakaiki, Espressotassen vergessen, “Shrek” in Westport im Hostel gucken.
Zum East Cape fahren und morgens Sonnenaufgang gucken wollen und feststellen, dass das Klo, an dem man steht, verwüstet wurde. Das war mit Abstand die gruseligste Nacht, noch gruseliger als in Palmerston North.
Morgens um 8 in Taupo vom Iron-Man-Contest-Soundcheck geweckt werden, umdrehen, weiterschlafen – im Auto.
Durchredete Nächte, Schokolade, Sekt und Tui (Tui-Werbung! Yeah, right. Und “Aaah, was für Werbung war das?” “‘Those photos won’t end up on Facebook. – Yeah, right.’ Kennen wir schon.”), Psychoanalyse durch die beste aller existierenden Psychologie-Erstis.
Twizel! Und Mordor lebt, obwohl es davon leider kein Bild gibt. Der fehlgeschlagene Versuch, Bier an einer Tanke zu kriegen.

Was wohl noch so alles in diesem Kopf lauert und nur darauf wartet, ins Bewusstsein zu krabbeln?

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